Sein Vertrag läuft 2016 aus

"Kicker": Van Gaal lockt Schweinsteiger zu ManU

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Trainer Louis van Gaal (l.) spricht mit Bastian Schweinsteiger vor dem Champions-Leauge-Achtelfinale bei Inter Mailand (Archivbild vom 23.02.2011).

München - Einem Bericht des "Kicker" zufolge macht Manchester United und sein Trainer Louis van Gaal ernst. Bastian Schweinsteiger soll auf die Insel wechseln.

Spätestens nach dem letzten Liga-Spiel am kommenden Samstag werden einige Personalien beim FC Bayern auf den Tisch kommen. Endgültige Entscheidungen seien weder bei Claudio Pizarro, noch bei Mitchell Weiser oder Dante zu vermelden, wie Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer laut "Kicker" in der vergangenen Tagen verlauten ließ. Alle drei Verträge laufen zum 30. Juni aus.

Ein weiterer Spieler, dessen Vertrag zwar erst 2016 ausläuft, dessen Zukunft aber dennoch ungewiss ist ist, ist Bastian Schweinsteiger. Mit dem FCB-Urgestein wurde der Kontrakt noch nicht verlängert - im Gegensatz zu seinen Kollegen Philipp Lahm (bis 2018) und Thomas Müller (bis 2019). Das Management des Weltmeisters habe darin keinen Handlungsbedarf gesehen, als der Rekordmeister ihm diese Verlängerungen vor der WM 2014 mitteilte, so das Fachmagazin. Seither tat sich in der Causa nichts mehr. Noch im Januar hatte er erklärt, er mache sich wegen einer Vertragsverlängerung „keinen Druck. Ich weiß, was Bayern München für mich bedeutet, und der FC Bayern weiß auch, was er an mir hat“.

Der "Kicker" will aus "sicherer englischer Quelle" erfahren haben, dass Louis van Gaal, Schweinsteigers Ex-Trainer beim FC Bayern, den Weltmeister zu Manchester United holen will. Dort soll das Mittelfeld neu aufgebaut werden. Ablösesumme (Marktwert Schweinsteigers aktuell bei etwa 28 Millionen Euro) und Gehalt des Bayers dürften für die Red Devils keinerlei Problem darstellen. Fakt ist auch, dass dem 30-Jährigen der englische Fußball gefällt.

In Manchester würde Bastian Schweinsteiger unter Coach Van Gaal höchstwahrscheinlich zumeist auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld agieren. Ganz im Gegensatz zur Sitaution in München, wo ihn Pep Guardiola positionsmäßig regelmäßig rotieren ließ und hin- und herschob.

Nach dem WM-Triumph von Rio mit Schweinsteiger als einem der Helden im vergangenen Sommer erlebte der Ur-Bayer in München eine durchwachsene Saison. Von 51 möglichen Pflichtspielen bestritt er auch aufgrund von Verletzungen nur 27 (vier Tore, acht Vorlagen). „Er ist ein Urgestein hier im Klub, hat seine ganze Karriere hier verbracht“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Ende April über Schweinsteiger: „Wir werden jetzt die letzten Spiele spielen und dann eine Entscheidung fällen.“

Bastian Schweinsteiger und der FC Bayern - die Zukunft scheint offen wie nie.

fw/SID

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