Wird der Ex-Leipziger Peps Musterschüler?

Guardiola: Überraschende Aussage über Kimmich

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Gekommen, um auf sich aufmerksam zu machen: Bayerns Joshua Kimmich ist schon vor seinem ersten Bundesligaspiel in aller Munde.

München - Die Konkurrenz im Mittelfeld des FC Bayern ist immens. Dennoch hat sich Joshua Kimmich in Rekordzeit in den Fokus gespielt. Jetzt lässt er sogar die Welt-Stars warten.

Der Trainer und sein Youngster

Das defensive Mittelfeld ist wohl DAS Prunkstück des FCB-Kaders. Neben den spanischen Welt- und Europameistern Javi Martinez und Xabi Alonso, Deutschlands Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm und dem frisch gebackenen Copa-America-Champion Arturo Vidal fühlen sich auch Thiago und David Alaba im Motorraum der Bayern-Elf pudelwohl. Trainer Pep Guardiola steht die creme de la creme des Weltfußballs zur Verfügung. Der Katalane hat aber auch einen anfangs etwas weniger beachteten Spieler für diese Position ganz dick auf der Rechnung: Joshua Kimmich. „Dieser Junge wird viele Spiele für Bayern München machen“, sagte der 44-Jährige nach dem 3:1 über den FC Nöttingen im Brustton der Überzeugung über den jüngsten Zugang.

Immer unter Strom - spielt Pep mit seiner Gesundheit?

Beim Pokalspiel in Karlsruhe beorderte Guardiola den 20-Jährigen neben Lahm und Vidal in die Startelf. Dabei hatte sich Kimmich nur fünf Tage zuvor nach einem üblen Foul von Milans Nigel de Jong beim Audi Cup eine Oberschenkelprellung zugezogen. Auch in diesem Spiel stand der vom VfB Stuttgart verpflichtete U19-Europameister von 2014 in der Anfangsformation. Trotz der großen Konkurrenz. Klar, Martinez und Thiago fehlen verletzt, Alonso bekommt mehr künstlerische Pausen verordnet. Dennoch signalisiert Guardiola Kimmich schon in dessen ersten Wochen an der Säbener Straße: Ich setze auf dich, Junge!

Kimmich hat "Lust, weiter hart zu arbeiten" 

Bissig im Zweikampf, ausgestattet mit gutem Auge für die Mitspieler und sehenswertem Passspiel - wird der Youngster in seiner ersten Bundesliga-Saison zur großen Überraschung beim Rekordmeister? Die Fingerzeige hat Kimmich jedenfalls gern vernommen: „Das gibt einem Vertrauen und macht Lust, weiter hart zu arbeiten. Ich weiß, dass ich erst am Anfang meiner Karriere stehe und mir nichts geschenkt wird.“ Deshalb will er auch nichts überstürzen: „Ich werde Zeit brauchen, bis ich mich an dieses Niveau hier bei Bayern gewöhnt habe. Wir haben hier nur Weltklasse-Spieler, man kann sich von jedem sehr viel abschauen.“

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Am Montag stand aber statt der Welt-Stars zunächst der gebürtige Rottweiler im Fokus. Kimmich sorgte für den verspäteten Start der morgendlichen Trainingseinheit. Warum? Guardiola hatte sich seinen neuen Schützling im Leistungszentrum für ein Vier-Augen-Gespräch zur Seite genommen. Vielleicht ging es darin schon um den Ligastart am Freitagabend gegen den Hamburger SV. Sollte Kimmich dann wieder von Beginn an auflaufen, dürfte wohl niemand überrascht sein.

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