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„Jetzt, wo er weg ist“: Coman erlaubt sich Spitze gegen Lewandowski

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Von: Marius Epp

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Kingsley Coman wird Robert Lewandowski in dieser Saison nicht mehr mit Flanken füttern können. Stattdessen gab es jetzt einen Seitenhieb.

München - Der Fixpunkt in der Offensive des FC Bayern fehlt - er wurde am Freitag vor 40.000 Fans im Spotify Camp Nou vorgestellt. Nach dem Abgang von Robert Lewandowski wird sich die Münchner Spielweise verändern. Auch für Kingsley Coman bedeutet das eine Umstellung. Er ist es gewohnt, mit seinen gefährlichen Flanken den Polen im Strafraum zu finden.

Zwar haben die Bayern mit Sadio Mané einen Ersatz verpflichtet, an die Strafraum- und Kopfballpräsenz eines Lewandowskis kommt er aber nicht heran. Der Senegalese hat dafür andere, nicht weniger herausragende Qualitäten. Viele bezeichnen Lewandowski als den besten „Neuner“ der Welt - und den kann man eben nur ganz schwer ersetzen.

Lewandowski oder Benzema? Coman entscheidet sich für den Landsmann

Coman musste sich in einem ESPN-Interview zwischen Robert Lewandowski und Karim Benzema entscheiden. Überraschenderweise fiel seine Wahl nicht auf den langjährigen Bayern-Kollegen, sondern auf den Real-Stürmer. Und das, obwohl Coman in seiner Karriere mit keinem anderen Spieler öfter zusammen auf dem Platz stand als mit „Lewy“ (211 gemeinsame Spiele).

Kingsley Coman kennt offenbar einen besseren Stürmer als Robert Lewandowski.
Kingsley Coman kennt offenbar einen besseren Stürmer als Robert Lewandowski. © IMAGO/Pressinphoto/Icon Sport

Zusammen mit Benzema bestritt er dagegen bislang lediglich zehn Spiele für die „Equipe Tricolore“, hält ihn offenbar aber für den besseren Stürmer. „Tut mir leid, aber: Jetzt, wo Lewy weg ist, Benzema“, antwortete Coman mit einem breiten Grinsen. Womöglich wäre seine Antwort anders ausgefallen, wenn er noch mit Lewandowski in einem Team spielen würde.

FC Bayern: Coman dachte über Abschied nach

Sicherlich spielt auch die Nationalität eine Rolle. Und, wer weiß: Möglicherweise hat auch die Prügelei zwischen Coman und Lewandowski doch kleine Spuren hinterlassen. 2019 waren die beiden im Training unter Niko Kovac heftig aneinandergeraten. Letztlich können solche „Entscheidungsfragen“ aber auch ganz schön fies sein.

Auch der englischen Daily Mail gab Coman ein Interview. Dort verriet er, dass er vor seiner Vertragsverlängerung durchaus an einen Bayern-Abschied dachte. Die englische Premier League und die spanische Primera Division seien „definitiv zwei Ligen, in denen ich eines Tages gerne spielen würde. Bevor wir eine Einigung erzielt haben, habe ich wirklich darüber nachgedacht“, sagte er.

Nun hat sich „King“ allerdings bis 2027 dem FC Bayern verpflichtet. „Ich hatte das Gefühl, dass ich hier noch etwas zu erledigen habe.“ (epp)

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