Trainer Heynckes sperrt Fans aus

Bayerns Geheimtraining: Darum fehlte Kapitän Müller

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Wird die Vorbereitung auf das Pokalfinale zum Wettlauf gegen die Zeit: Thomas Müller soll sich mit einer Krankheit herumplagen.

Der FC Bayern will sich vor dem Pokalfinale gegen Frankfurt nicht in die Karten schauen lassen. Deshalb trainieren die Roten hinter verschlossenem Vorhang. 

München - Das Duell gegen Eintracht Frankfurt zieht an der Säbener Straße seine Kreise, beziehungsweise Vorhänge. Bereits drei Tage vorm Pokalfinale (20 Uhr, bei uns im Live-Ticker) machen die Bayern dicht - so früh wie lange nicht in dieser Saison! Das letzte Mal zog Jupp Heynckes im Januar vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim den Vorhang so früh zu.

Zur Erinnerung: Selbst zwei Tage vorm Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid trainierten die Münchner ohne Sichtschutz. Klare Botschaft des deutschen Rekordmeisters: Volle Konzentration auf das Endspiel in Berlin.

In welchere Verfassung Thomas Müller dann sein wird, ist offenbar fraglich. Der Kapitän fehlte nach Bild-Infos wegen Krankheit beim Geheimtraining. Noch ist nicht sicher, ob er am Donnerstag bei der letzten Einheit in München vor der Abreise in die Hauptstadt mitmischen kann.

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Müller will „mit voller Kraft voraus Richtung Samstag arbeiten“

Nach der 1:4-Pleite gegen Stuttgart sagte Müller noch angriffslustig: „Wir werden das als Betriebsunfall abhaken. Aber das gibt uns natürlich einen guten Aufhänger, um mit voller Kraft voraus Richtung Samstag zu arbeiten.“ Trainer Heynckes sieht die Pokal-Generalprobe weniger als Betriebsunfall, sondern vielmehr als Warnschuss. Jupp: „In Berlin wird man eine andere Bayern-Mannschaft sehen!“

Das hofft übrigens auch Philipp Lahm, bis vor einem Jahr noch Bayern-Kapitän. „Ich weiß noch, dass wir Pep Guardiola und seinem Trainerteam 2016 einen schönen Abschied bescheren wollten. Auch da waren wir schon Meister. Ich bin überzeugt, dass die jetzige Mannschaft Jupp Heynckes auch einen solchen Abschied bescheren will.“

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Macht weiter Fortschritte: Kingsley Coman will beim Pokalfinale sein Comeback feiern.

Coman und Neuer machen große Fortschritte

Gute Möglichkeiten, sich mit einem Kader-Platz an einer ordentlichen Jupp-Verabschiedung zu beteiligen, hat Kingsley Coman. Der Flügelflitzer absolvierte am Mittwoch die komplette Einheit. Große Fortschritte macht auch Manuel Neuer. Die eigentliche Nummer eins beim FCB und DFB trainierte ebenfalls vollumfänglich mit. Der 32-Jährige verließ sogar als letzter Keeper den Trainingsplatz, machte sich mit vielen Paraden und Sprüngen auf dem nassen Rasen schmutzig. Ein Einsatz im Pokalfinale ist trotzdem unwahrscheinlich, Bundestrainer Joachim Löw dürften die Bilder aber positiv stimmen.

Und was war am Mittwoch in Frankfurt so los? Dort wurde ein neuer Trainer gefunden! Adi Hütter, frischgebackener Meister-Trainer mit Young Boys Bern, übernimmt die Eintracht. Der Österreicher folgt somit auf Niko Kovac. Ansonsten gab sich Leitwolf Kevin Prince Boateng auf einer Pokal-Pressekonferenz gewohnt selbstbewusst. Er glaube an eine Überraschung in Berlin. „Irgendwann muss ja auch mal der kleinere Verein das Finale gewinnen.“ Sehen die Bayern sicher anders…

Manuel Bonke

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