Kein Angebot für de Bruyne

Allofs: Haben keine Angst vor dem FC Bayern

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Wolfsburgs Manager Klaus Allofs.

München - Gibt es ein Interesse des FC Bayern München an Wolfsburgs Offensivstar Kevin de Bruyne? In einem Interview bezieht Klaus Allofs Stellung und spricht außerdem über den Wunsch, Meister zu werden.

Dass mit dem VfL Wolfsburg im Kampf um die europäischen Plätze zu rechnen ist, haben viele Experten vor der Saison erwartet. Aber gleich als alleiniger Bayern-Jäger? Die Wolfsburger präsentieren sich seit Monaten in blendender Verfassung, man denke an den 4:1-Sieg gegen den FC Bayern zum Rückrunden-Auftakt. Mit der Verpflichtung von Nationalspieler Andre Schürrle haben die Niedersachsen zudem noch ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt.

Im Interview mit spox.com spricht VfL-Manager Klaus Allofs offen über den Wunsch, die Schale zu holen. "Natürlich wollen wir Meister werden. Das ist ein berechtigter Wunsch, wenn man in der Bundesliga auf Platz zwei steht. Es wäre falsch, wenn wir diese Ambition nicht hätten. Entscheidend ist, dass wir es richtig einordnen."

Richtig einordnen in der Hinsicht, dass man sich im Klaren darüber sei, noch "weit von den Möglichkeiten des FC Bayern entfernt" zu sein. Man wolle sich mittelfristig "unter den ersten vier Mannschaften Deutschlands etablieren" und den Abstand zum FC Bayern "sukzessive verringern". Erreicht Wolfsburg darin eine Kontinuität, komme "eines Tages auch die Meisterschaft infrage", so Allofs.

Keine Anfragen für de Bruyne

Auf die Frage, ob er sich vor einem Interesse des FC Bayern an Wolfsburgs Topspielern fürchte, antwortet Allofs: "Davor haben wir keine Angst. Bayern ist der Marktführer und verfügt über die entsprechenden finanziellen Mittel. Diese Gefahr wird also auf uns zukommen, das ist klar. Aber für uns ist das kein Schreckensszenario."

Und wie sieht es konkret mit Kevin de Bruyne und dem angeblichen Interesse des FC Bayern, das der Berater des Belgiers Ende Dezember publik gemacht und anschließend dementiert hatte, aus? Hierbei wird Allofs sehr deutlich und stellt klar, "dass zu keiner Zeit von einem Interesse der Bayern an Kevin de Bruyne die Rede war. Ich stehe mit dem Berater in sehr engem Austausch. Es gibt kein Angebot, und Kevin hat mehrfach erklärt, dass er sich beim VfL Wolfsburg sehr wohl fühlt. Deshalb ist ein Wechsel von de Bruyne für uns gar kein Thema."

Trotz der guten wirtschaftlichen und sportlichen Situation beim VfL Wolfsburg gibt sich Allofs realistisch: "Nichtsdestotrotz wird es in Zukunft auch Abgänge geben. Vielleicht sogar zu den Bayern."

ep

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