VfL-Boss mit klaren Worten über Bayern

Allofs: "Gut, wenn nicht alles in München stattfindet"

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Klaus Allofs ist seit November 2012 Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg.

München - Vor dem Duell um den DFL Supercup spricht Wolfsburg-Boss Klaus Allofs über das Duell, stellt gehobene Ansprüche beim FC Bayern fest und stichelt gegen den Rekordmeister.

Wolfsburg gegen Bayern - das ist aktuell wohl das Beste, was der deutsche Fußball zu bieten hat. Am Samstag stehen sich der VfL und der FCB in der Volkswagen-Arena im Duell um den Supercup gegenüber. Man bekommt langsam den Eindruck, dass da eine neue Rivalität entsteht.

Allofs: Rivalität zwischen Bayern und Wolfsburg tut dem Fußball gut

Geht es nach Wolfsburg-Manager Klaus Allofs, wäre das wünschenswert. "Ich hoffe es", sagte er im Interview mit dem Kicker. "Das tut dem Fußball gut, die Bayern sehen selbst die Gefahr, wenn sie zu dominant sind. Deswegen war es gut, dass es auch mal ein Pokalendspiel ohne sie gab." Die Erwartungen der Münchner seien mittlerweile extrem hoch, wie Allofs findet: "Eine Saison 'nur' mit der Meisterschaft ist offenbar nichts Besonderes mehr."

Klare Worte, die der 58-Jährige findet. Auch in Bezug darauf, dass der Supercup in Wolfsburg und nicht in München ausgetragen wird. Man hätte zwar in der Allianz Arena mehr Geld verdienen können, aber "es ist auch für den deutschen Fußball gut, wenn nicht alles in München stattfindet."

Allofs findet Rummenigges Andeutungen "nicht in Ordnung"

Ärgerlich reagiert Allofs zudem auf die Anspielungen von Karl-Heinz Rummenigge, dass der VfL Wolfsburg nur durch VW so stark werden konnte. Der Bayern-Boss wisse ganz genau, "dass wir uns im Rahmen des Financial Fair Play bewegt haben. Das heißt, dass wir mit sehr viel weniger Mitteln auskommen müssen als Bayern München, das sich mit seinen strategischen Partnerschaften sehr gut aufgestellt hat. Das ist Qualität. Andeutungen, dass wir nicht auf saubere Art finanziert seien, finde ich nicht in Ordnung."

In der Personalie Kevin de Bruyne sagte Allofs, von den Bayern habe er noch nie eine konkrete und direkte Anfrage für einen Transfer bekommen.

fw

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