Bei Testspiel 81 Minuten gespielt

Klein-Götze überzeugt bei den Profis

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Felix Götze beim Test in Lippstadt

FC Bayern München - Während alles darauf hindeutet, dass sein großer Bruder dem FC Bayern den Rücken kehrt, überzeugt Felix Götze bei den Profis.

Der 18-Jährige stand in Lippstadt neben Javi Martinez als Innenverteidiger in der Startelf, durfte bis zur 81. Minute ran – und gefiel! Beim Fünf gegen Fünf zum Aufwärmen war sein erstes Zuspiel zwar gleich ein Fehlpass, doch im Spiel brachte er so gut wie jeden Ball zum Mitspieler.

Dabei spielte der A-Junior nicht nur Sicherheitspässe, sondern schaltete sich als Innenverteidiger auch in den Spielaufbau mit ein. So wie in der 17. Minute, als er den Ball mutig zwischen zwei Lippstädtern zu Philipp Lahm nach vorne spielte und dadurch den Treffer von Arjen Robben mit einleitete. Klein-Götze ging bissig in die Zweikämpfe, behielt dabei trotzdem die Ruhe und setzte energisch nach. Zur Not packte er auch mal die Grätsche aus. Das gefiel auch dem Kapitän: „Er ist ein Typ, der sehr engagiert ist und auch im Training einen wirklich guten Eindruck macht“, lobte Lahm.

 

Ganz neu ist der kleine Götze bei den FCB-Profis übrigens nicht: Schon unter Pep Guardiola durfte er dort mittrainieren, weil viele Innenverteidiger verletzt waren. Vor zwei Jahren wechselte der jüngste der drei Götze-Brüder vom BVB nach München. Aktuell ist er Leistungsträger in der U 19 des FC Bayern. Das Spiel gegen Lippstadt war sein erster Einsatz in einer Profi-Partie. Vielleicht nicht sein letzter. 

Text: bok

Quelle: fussball-vorort.de

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