tz-Kommentar

Ancelotti kann die Mega-Bayern noch besser machen

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Carlo Ancelotti (rechts) neben David Alaba beim Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid im Bernabeu-Stadion am 23 April 2014. 

München - Sven Westerschulze meint in seinem tz-Kommentar: Carlo Ancelotti kann die von Pep Guardiola ans Maximum herangeführte Mannschaft des FC Bayern noch einmal verbessern.

Jetzt ist der Abschied von Pep Guardiola also offiziell. Doch während mancher Anhänger des FC Bayern einem der weltbesten Trainer nachtrauert und andere wiederum fast schon aufatmen, haben die Verantwortlichen bereits den nächsten an Land gezogen. Mit Carlo Ancelotti haben die Münchner den Trainer verpflichtet, der als einziger bislang drei Mal die Champions League gewinnen konnte. Den Trainer, von dem sogar selbstherrliche Superstars wie Zlatan Ibrahimovic und ­Cristiano Ronaldo in den höchsten Tönen schwärmen. Den Trainer, der selbst die von Guardiola ans Maximum herangeführte Mannschaft noch einmal verbessern kann.

Die unaufgeregte Art des Italieners wird dem Verein nach drei aufreibenden Jahren mit dem unter Dauerstrom stehenden Pep gut tun, seine Erfahrung ebenfalls. Wie wichtig diese auf absolutem Topniveau ist, hat Ancelotti im CL-Halbfinale 2014 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er ließ die Bayern ins offene Messer rennen und wurde anschließend als Genie gefeiert. Das wurde Guardiola in München auch – mehr aber wegen seiner Spielphilosophie, (noch) nicht wegen der Titel. Vor wenigen Wochen hat Ancelotti in einem Interview verraten, dass ihm die Bundesliga wegen der Bayerndominanz zu langweilig sei. Bald wird er alles daran setzen, diese Dominanz Woche für Woche zu zementieren. Zuzutrauen ist es ihm allemal.

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