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Kommentar: Niko Kovac hat sehr wohl Schuld

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Von: Manuel Bonke

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tz-Redakteur Manuel Bonke kommentiert die Lage beim FC Bayern.
tz-Redakteur Manuel Bonke kommentiert die Lage beim FC Bayern. © Jantz

Nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf gibt’s beim FC Bayern München nichts zu lachen. Welche Rolle Coach Niko Kovac bei diesem peinlichen Remis spielt, kommentiert tz-Redakteur Manuel Bonke.

München - Ja, es stimmt: Es wäre zu einfach, die Schuld am Bayern-Absturz alleine Niko Kovac zu geben. Genauso einfach ist es aber vom Kroaten, wenn er nach dem Spiel behauptet: „Wir haben es 90 Minuten ordentlich gemacht, wenn man mal die Tore abzieht.“ Mit dieser Aussage verschließt der Noch-Trainer die Augen vor der Realität. Der Gegentreffer zum 3:3-Endstand fiel bekanntlich in der Nachspielzeit. 

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Kovac wechselte Mats Hummels für Thomas Müller ein

Kurz zuvor wechselte Kovac übrigens unnötig Mats Hummels für Thomas Müller ein – und hebelte damit sämtliche Automatismen im Spiel der Münchner aus. Hummels fand sich plötzlich im Mittelfeld-Zentrum wieder. Genauso wie Joshua Kimmich zu diesem Zeitpunkt, den der 47-Jährige in der 80. Minute ins Zentrum beorderte, nachdem er Rafinha auf der rechten Abwehrseite brachte. Deswegen hat Niko Kovac sehr wohl Schuld am Bayern-Absturz. ­Slapstick-Einlagen der Spieler hin oder her.

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