Brasilianer will noch mehr Tore schießen

Douglas Costa: Mit Frauen redet er deutsch

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Douglas Costa in Aktion.

München - Die Bayern müssen beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Werder möglicherweise umplanen. Das tangiert Douglas Costa aber wenig. Der Brasilianer plauderte am Mittwoch gelöst mit den Journalisten.

Am Mittwoch setzte der DFB die Pokal-Halbfinals an. Bayern gegen Bremen soll am Dienstag (19. April) den Auftakt bilden, gefolgt von Hertha und Dortmund (20. April). Allerdings gibt’s einen Haken. Denn Bayern spielt am Wochenende zuvor gegen Schalke. Sollten die Königsblauen allerdings das Europa-League-Viertelfinale erreichen, müsste das Ligaspiel auf Sonntag verlegt werden. Dann würde das Bayern-Pokalspiel auch am Mittwoch stattfinden.

Am Mittwoch stellte sich bei den Bayern Douglas Costas den Medienvertretern. Seine Deutschkenntnisse reichen dafür noch nicht aus, dafür sind die paar Brocken, die er mittlerweile beherrschen dürfte, in anderen Lebenslagen ganz nützlich. „Mit den Frauen rede ich auf Deutsch“, grinst der Brasilianer, legt dann aber sofort wieder seine ernste Miene auf. Das Ende der Hinrunde hatte Costa aufgrund muskulärer Probleme verpasst, spätestens seit dem 3:1 in Augsburg ist der Brasilianer wieder in Bestform unterwegs – Luft nach oben gebe es dennoch. Costa: „Natürlich kann ich mich noch verbessern, das werde ich auch. Ich könnte zum Beispiel mehr Tore erzielen.“ Fünf sind es schon mal.

Vor der Saison habe ihn noch niemand gekannt, erinnert sich Costa, nun muss sogar ein Franck Ribéry um seinen Stammplatz auf der linken Außenbahn zittern. Auch wenn Costa selbst das freilich ganz anders sieht: „Allen voran sind wir Kollegen“, sagt er. „Der Trainer ist derjenige, der sich um die Aufstellung kümmert. Ich gebe einfach mein Bestes, wenn ich auf dem Rasen stehe.“

Was auch seinen Mitspielern nicht verborgen geblieben ist. Thiago, mit dem sich Costa problemlos auf Portugiesisch unterhalten kann, schwärmt nahezu von den Fähigkeiten seines Offensivpartners. „Ich habe Douglas bereits bei Gremio und durch Shakhtar auch in der Champions League verfolgt“, so der Spanier. „Zu was er allem in der Lage ist, konnte man bereits da sehen. Als er dann hierher gekommen ist, hat er mich mit seiner Schnelligkeit schon nochmal überrascht.“ Im Gegenzug sagt Costa: „Thiago ist magisch.“

Zu beweisen gilt es das am Samstag in der Bundesliga gegen Darmstadt und kommende Woche dann gegen Juve. Dass den Roten viele Innenverteidigern fehlt, bereitet Thiago derweil auch keine Kopfschmerzen. „Der Ball bleibt dann eben am Boden“, so der Bayern-Star in Anspielung auf die groß gewachsenen Juve-Stürmer und fügt mit einem Schmunzeln an: „Große Bäume fällt man am schnellsten. Wir müssen den Ball einfach am Boden lassen und so spielen wie wir es können.“

lop

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