Geisterspiel von ZSKA Moskau

Kuranyi begrüßt UEFA-Strafe für Bayern-Gegner

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Kevin Kuranyi spielt derzeit beim Dynamo Moskau.

Moskau - Der ehemalige Nationalspieler Kevin Kuranyi hat ein Rassismus-Problem im russischen Fußball beklagt und das Geisterspiel von Lokalrivale ZSKA Moskau gegen den FC Bayern in der Champions League begrüßt.

„Dass die UEFA durchgreift, finde ich gut, so ein Geisterspiel ist ein klares Zeichen, auch wenn es damit auch die Fans erwischt, die mit Rassismus nichts am Hut haben“, sagte der Profi von Dynamo Moskau der „Welt am Sonntag“.

Auf die Frage, ob Rassismus in Russlands Arenen immer noch ein Problem sei, antwortete der 32 Jahre alte frühere Bundesliga-Profi vom VfB Stuttgart und vom FC Schalke 04: „Leider ja.“

Am vergangenen Wochenende seien in der Partie gegen Torpedo Moskau die dunkelhäutigen Spieler seines Teams von gegnerischen Fans provoziert worden. „Das ist zum Verzweifeln, diese dummen Leute kriegst du nicht los“, sagte Kuranyi. Der russische Verband versuche schon viel, „aber die auf den Rängen, das sind einfach Leute, die nix im Kopf haben. Mich erschüttert das immer wieder. Wir leben im Jahr 2014, solche Sachen dürfen einfach nicht mehr passieren.“

An diesem Dienstag treten die Bayern in der Champions League bei ZSKA Moskau an. Wegen rassistischer Ausfälle der ZSKA-Fans in der Vergangenheit findet die Partie vor leeren Rängen statt.

dpa

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