Nach seiner Verletzungspause

Bereit für 90 Minuten! Lahm heiß auf den BVB

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Philipp Lahm (r) und Henrich Mchitarjan von Dortmund kämpfen um den Ball.

München - "Ja, klar bin ich fit", sagt FCB-Kapitän Philipp Lahm im Interview. "Ich habe richtig gut trainiert. Jetzt muss der Trainer entscheiden."

Vor knapp drei Wochen war seine Leidenszeit beendet, die Fans des FC Bayern begrüßten Philipp Lahm bei seiner Einwechslung in Bremen mit einer Laola. Nach rund viermonatiger Verletzungspause gab der Kapitän der Roten sein Comeback, den acht Minuten gegen Werder folgten 20 weitere gegen Gladbach. Zwei intensive Trainingswochen später ist er bereit für die Startelf. „Ja, klar“, antwortete Lahm im Interview mit dem Münchner Merkur auf die Frage, ob er in Dortmund 90 Minuten spielen könne. Am Samstag (18.30 Uhr, Sky) steht für den Rekordmeister das Prestigeduell mit dem Dauerrivalen aus dem Ruhrgebiet auf dem Programm, das gleichzeitig die heiße Endphase der Saison einläutet.

100 Prozent fit sei er noch nicht, gibt der 31-Jährige zu, doch genau deshalb will er jetzt möglichst viel spielen. „Spielfit ist man erst, wenn man ein paar Spiele über 90 Minuten gemacht hat. Den Rhythmus kann man im Training nicht simulieren, das ist nicht möglich“, erklärt der Anführer der Münchner. Dennoch hat Lahm zuletzt keine Gelegenheit ausgelassen, um sich so schnell wie möglich wieder in Topform zu bringen. Selbst am eigentlich trainingsfreien Montag hatte er an der Säbener Straße geschwitzt. Der Ex-Nationalspieler ist froh, endlich wieder bei der Mannschaft zu sein – auch wenn er seinen Kollegen während seines Knöchelbruchs gerne zugeschaut hat. „Es war ein Genuss, der Mannschaft zuzuschauen. Wie sie die Spiele angenommen hat, wie sie auch auswärts agiert hat“, schwärmt Lahm. Er selbst schlüpfte kurzerhand in die Rolle des Scouts und analysierte das Auftreten seiner Mitspieler. „Auch wenn ich verletzt bin, kommen vom Trainer Fragen. Wir tauschen uns regelmäßig aus – auch in der Zeit, in der ich Zuschauer war. Pep hat mich oft gefragt, wie ich einige Szenen gesehen habe“, verrät der Weltmeister.

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Das Verhältnis zu seinem Coach ist bestens, nicht nur deshalb würde Lahm eine Vertragsverlängerung des Spaniers begrüßen: „Der Trainer ist super. Ich würde mir wünschen, mit ihm meine Karriere hier zu beenden.“ Lahms Vertrag läuft noch bis 2018, anschließend hat er bereits sein Karriereende angekündigt. Daran soll sich auch nichts ändern: „Ich sage zwar immer: Sag niemals nie. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich nicht Entscheidungen treffe, um danach zu sagen, das war falsch.“

Das ganze Interview können Sie in der Donnerstagsausgabe des Münchner Merkur und ab 11 Uhr auf merkur-online.de.

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