Nachwuchs-Kicker zeigen sich in Doha

Lahm über Bayern-Talente: "Sie wollen, sie geben Gas"

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Fabian Benko (r.) versucht mit Holger Badstuber (l.), Weltmeister Philipp Lahm zu stoppen.

FC Bayern München II - Wenn das mal keine Abwechslung ist: Die fünf FCB-Talente, die Pep Guardiola mit nach Doha genommen hat, dürfen noch bis Dienstag ihr Können zeigen. Gelohnt hat sich der Trip für die Burschen schon jetzt.

Milos Pantovic bringt es auf den Punkt: "Es ist eine große Ehre, hier mit den Jungs kicken zu dürfen", wird der 19-jährige Stürmer auf der Website des FC Bayern zitiert. Er und seine drei 17-jährigen Kollegen Niklas Dorsch, Fabian Benko, Marco Friedl und der erst 15-jährige Christian Früchtl leben momentan ihren Traum und zeigen sich im Trainingslager der Profis in Doha.

Schlecht machen die jungen Burschen ihre Sache nicht. 1,90-Meter-Riese Früchtl erhält Lob von allen Seiten. Und auch Kapitän Philipp Lahm gefällt das Engagement der kommenden Stars. "Sie wollen, sie geben Gas, das ist immer das Wichtigste für junge Spieler", weiß der Weltmeister.

Pantovic, dem heuer im Regionalliga-Team schon sechs Treffer gelungen sind, muss sich offenbar manchmal selbst kneifen. "Es ist schon ein bisschen komisch. Zu den Jungs schaut man hoch, die haben alles erreicht - und wir sind jetzt mittendrin", schwärmt der serbische U21-Nationalspieler. Doch die Stars machen es dem jungen Gemüse demnach auch leicht, sich im Haifischbecken der Profis zu Recht zu finden. "Sie haben uns super aufgenommen. Wir fühlen uns sehr wohl."

Fabian Benko, der eigentlich noch in der U17 spielen dürfte und immer wieder bei den kleinen Bayern zum Zug kommt, merkt natürlich Unterschiede zu den sonstigen Trainingseinheiten der Nachwuchsteams. "Es ist intensiver als bei den Amateuren", räumt er ein, "aber es macht Spaß."

Bis Dienstag dürfen die Youngster noch mit den Stars schuften. Dann ist das Trainingslager vorbei. Matthias Sammer erklärt gegenüber fcb.de, warum der Rekordmeister immer wieder die Nachwuchskräfte am Profi-Betrieb schnuppern lässt. "Es ist ein Zeichen an die jungen Spieler, dass trotz großer Konkurrenz jeder die Möglichkeit hat, sich zu zeigen." Letztes Jahr nutzte beispielsweise Mitchell Weiser seine Chance. Er galt schon als abgeschrieben, trumpfte dann in der Rückrunde auf der rechten Außenbahn auf und wechselte nach der Saison zu Hertha BSC, wo der Ex-Münchner eine ansprechende Hinrunde zeigte.

 

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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