Nach Terroranschlägen in Paris

Lahm: "Man darf sein Leben nicht der Angst widmen"

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Philipp Lahm (r) vom Fußball-Bundesligisten FC Bayern München.

München - Auch Bayern-Kapitän Philipp Lahm hat nach den Terroranschlägen von Paris betont, dass Angst nicht das tägliche Leben bestimmen darf.

"Wir müssen darauf vertrauen, dass Politik und Sicherheitsbehörden weiterhin die richtigen Maßnahmen treffen - auch bei Großveranstaltungen - und den Blick nach vorne richten", erklärte Lahm am Dienstag. "Und das bedeutet für uns ganz konkret, so schwierig und gleichzeitig profan es im Moment erscheinen mag, sich auf das nächste Training, das nächste Spiel und die Meisterschaft zu konzentrieren."

Am Samstag laufen die Münchner in der Fußball-Bundesliga beim FC Schalke auf. Das Training am Dienstag sei "noch überschattet von den tragischen Ereignissen Ende letzter Woche" gewesen, berichtete Lahm via Twitter. "Wir sind nach wie vor alle geschockt und erschüttert. Es entzieht sich meiner Vorstellungskraft, wie Menschen einander so etwas antun können."

In einem Interview mit dem "Münchner Merkur" ging der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft noch tiefer und sagte: "Man darf sein Leben nicht der Angst widmen." Außerdem berichtet Lahm, mit welchem seiner Teamkameraden vom FC Bayern, die am Freitag in Paris waren, er nach den Geschehnissen Kontakt aufgenommen habe.

Das komplette Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe des "Münchner Merkur" sowie am Mittwochvormittag auf Merkur.de.

dpa/mm

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