Benatias "Vorgänger"

Last-Minute-Transfers des FC Bayern

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Mehdi Benatia ist nicht der erste Last-Minute-Transfer in der jüngeren Geschichte des FC Bayern - hier lesen Sie über vier weitere.
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Javi Martinez (2012), 40 Mio.: Bis heute ist der Spanier der teuerste Transfer der Bundesliga. Nach wochenlangen Verhandlungen mit Athletic Bilbao legten die Bayern schließlich 40 Mio. Euro auf den Tisch, um ihren Wunschspieler aus seinem Vertrag zu kaufen. Am 29.8.2012 war der Wechsel endlich perfekt, sein Startelf-Debüt gab Martinez rund einen Monat später (25.9., 3:0 gegen Wolfsburg). Er bildete mit Schweinsteiger eine überragende Doppel-sechs im Triplejahr und war mit einer überragenden Leistung im Finale ein Garant für den CL-Titel. Fällt derzeit aber wegen eines Kreuzbandrisses rund sechs Monate aus.
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Arjen Robben (2009), 24 Mio.: Fünf Jahre ist es her, dass die Bayern einen echten Coup landeten und Arjen Robben am 28.8.2009 aus Madrid nach München lotsten. 24 Mio. Euro ließen sich die Bosse den als verletzungsanfällig geltenden Superstar kosten. Rückblickend wohl einer der besten Transfers der Geschichte, schließlich schoss Robben die Roten 2013 zum lang ersehnten CL-Triumph (2:1 gegen Dortmund). Sein Last-Minute-Transfer war der Wendepunkt in der Meistersaison 2010, als der FCB aus den ersten drei Spielen nur zwei Punkte holte. Einen Tag nach seiner Verpflichtung traf Robben am 4. Spieltag als Joker gegen Wolfsburg doppelt und führte das Team mit 16 Toren zum Titel.
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Roy Makaay (2003), 18 Mio.: Der Holländer wechselte 2003 aus La Coruna zum FCB und war damals mit 18,75 Mio. Euro der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte. Makaay kam schon am 4. August nach München, doch zu diesem Zeitpunkt hatte die Liga schon wieder begonnen. Sein Debüt gab er am 3. Spieltag (2:0 gegen Bochum). Insgesamt erzielte das Phantom, wie Makaay genannt wurde, 78 Tore in 129 Ligaspielen, in der CL traf er bei 36 Einsätzen 17- mal. 2005 und 2006 holte Makaay jeweils das Double aus Schale und Pokal, am 7.3.2007 schoss er nach 10,02 Sekunden das schnellste Tor der CL-Geschichte.
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Mark van Bommel (2006), 6 Mio.: Der „Aggressivleader“, wie der damalige FCB-Trainer Ottmar Hitzfeld den Niederländer aufgrund seines harten und unbändigen Einsatzes taufte, kam am 26. August 2006 für rund sechs Mio. Euro vom FC Barcelona an die Isar. Nach dem Karriereende von Oliver Kahn wurde van Bommel 2008 zum ersten ausländischen Kapitän in der Geschichte des FCB und führte die Roten 2010 zum ersten Mal seit neun Jahren wieder ins CL-Finale. Das historische Triple verpasste er damals, doch 2010 durfte er wie schon 2008 das Double am Marienplatz feiern.

München - Ab und an greift der FC Bayern in letzter Minute zu und verpflichtet noch neue Spieler - ein Überblick über die wichtigsten der jüngeren Vergangenheit.

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