Startschuss an der Säbener

FC Bayern: Leroy Sané beichtet - Einen neuen Kollegen findet er besonders nervig

Bei der Vorstellung beim FC Bayern startet Leroy Sané mit lustigen Anekdoten – und stellt klar, in was für eine Rolle er in München schlüpfen möchte. Genervt hat ihn besonders ein Teamkollege.

  • Das Tauziehen ist beendet - Leroy Sané ist offiziell ein Profi des FC Bayern München.
  • Bei seiner Vorstellung sprach der Ex-ManCity-Stürmer über seine neue Mission in München.
  • Was der FCB sich vorstellt - und welcher Teamkollege den DFB-Nationalspieler „genervt“ hat.

München – Ob sich Hasan Salihamidzic bereits bei Joshua Kimmich bedankt hat, ist nicht überliefert. Fakt ist aber: Auch der 25-jährige Nationalspieler hat seinen Anteil daran gehabt, dass Leroy Sané nun ein Akteur des FC Bayern ist. So verriet es der neue Star am Donnerstag im Rahmen seiner Vorstellung selbst. „Der Nervigste war Joshua Kimmich. Der hätte mich am liebsten jeden Tag angerufen und gefragt, was Sache ist“, eklärte er.

Leroy Sané und seine Mission beim FC Bayern - „Das macht mir aber nichts aus“

Locker ist er ja schon, der neue Mann des FC Bayern mit dem Strubbelhaar. Und zwar auch mit Blick auf die korrekte Aussprache seines Nachnamens: „Es gibt auch viele, die Sane (also wie die Sahne/d.Red.) sagen. Das macht mir aber nichts aus.“

Als es um seine Ziele ging, wurde der 24 Jahre alte Neuzugang von Manchester City schon ernster, gerade mit Blick auf seine zukünftige Rolle im Münchner Starensemble. Die FCB-Bosse wollten ihn „als einen Führungsspieler dahaben“, weshalb der Nationalspieler auch bei der Wahl seiner Rückennummer konsequent nach der Zehn griff. „Ich will Verantwortung übernehmen. Die Sieben und die Zehn waren frei. Am Ende habe ich mich für die Zehn entschieden, weil ich hier auch vorangehen will“, so der auf Schalke ausgebildete Flügelspieler. Vergleichen mit seinem Vorgänger Arjen Robben, der in der Heimat ein Comeback gibt, geht er dennoch bewusst aus dem Weg: „Deswegen werde ich mir keinen Druck machen.“

Leroy Sané bei seiner offiziellen Vorstellung. Beim FCB trägt der Angreifer die Nummer 10.

FCB-Neuzugang Sané: Oliver Kahn erklärt den „großen Erfolgsfaktor“

Worte, die auch die anwesenden Vorstandsmitglieder Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic sowie den Vorsitzenden des Gremiums, Karl-Heinz Rummenigge, freuten – auch wenn sie letzten Endes noch selbst Robben und Franck Ribéry ansprachen. Nach dem Ende ihrer Ära sei es auch darum gegangen, auf den für Bayern München so wichtigen Außenbahnen „Unterschiedsspieler“ zu finden, erklärte Kahn, der zudem betonte: „Das Thema Blockbildung ist ein großer Erfolgsfaktor.“

Der Ex-Torhüter, dessen Bruder sich um das Präsidentenamt bei einem Traditionsklub bewirbt, blickte dabei nicht nur auf Leroy Sané, sondern auf die gesamte Generation um Kimmich, Gnabry & Co. Die Zielsetzung gab Sané selbst vor: „Mir war klar: Wenn ich wechsele, dann zu einem Verein, der die Champions League gewinnen kann.“ Noch Fragen?

Währenddessen ist die Zukunft von Ivan Perisic weiter ungewiss. Zieht es den Kroaten auf die Insel?

Rubriklistenbild: © FCB/dpa

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