1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Weg für Mané-Transfer ist frei - Barca muss bei Lewandowski-Angebot nachbessern

Erstellt:

Von: Philipp Kessler

Kommentare

Einen Nachfolger für Stürmerstar Sadio Mané hat der FC Liverpool in Darwin Nunez schon verpflichtet. Folgt nun der Transfer des Sengalesen zum FC Bayern?

München – Noch pokern Liverpool und der FC Bayern um den Transfer von Sadio Mané (30/Vertrag bis 2023). Doch immerhin steht der Nachfolger des senegalesischen Stürmer-Stars schon fest.

FC Bayern: Mané-Transfer immer wahrscheinlicher – Liverpool holte bereits dessen Nachfolger

Die Engländer haben Darwin Núñez (22) von Benfica Lissabon verpflichtet. Die feste Ablöse für den Nationalspieler Uruguays, der einen Vertrag bis 2028 erhält, beträgt 75 Millionen Euro. Inklusive Bonuszahlungen kann das Paket auf bis zu 100 Millionen Euro ansteigen. Verrückt! Aber gut für den FC Bayern. Denn durch den Mega-Deal wird der Liverpool-Abschied des abwanderungswilligen Publikumslieblings Mané immer wahrscheinlicher.

Der flexibel einsetzbare Angreifer, der in der Rückrunde der abgelaufenen Saison hauptsächlich als Mittelstürmer eingesetzt wurde, soll sich mit Bayern bereits weitgehend über einen Drei-Jahres-Vertrag einig sein. Noch hakt es aber an der Ablöse.

Das zweite Angebot des deutschen Rekordmeisters soll 27,5 Millionen Euro garantiert plus erfolgsabhängiger Boni in Höhe von 7,5 Millionen Euro betragen haben. Liverpool fordert rund 50 Millionen Euro. Die Summe, bei der sich die Vereine einig werden, dürfte dazwischen liegen. Die Gespräche laufen. Laut der englischen Zeitung The Telegraph hoffen die Beteiligten auf eine baldige Lösung.

Sadio Mané vom FC Liverpool gestikuliert während des Spiels bei Aston Villa
Sadio Mané soll den FC Bayern in der kommenden Saison verstärken. © Rui Vieira/dpa

Sadio Mane: Senegals Nationaltrainer Cissé rät ihm zu Wechsel zum FC Bayern

Mit Blick auf die WM 2022 im Winter in Katar rät auch Senegal-Teamchef Aliou Cissé (46) seinen Nationalspielern, etwaige Zukunftsunklarheiten noch vor dem Start der kommenden Saison zu klären. Mané rät er zu einem Wechsel nach München.

„Ich glaube, der Klub, wo er sich am wohlsten fühlen würde, ist Bayern“, meint Cissé. Seine Begründung: „Für mich ist das ein Verein, der seinem Standing entspricht. Bayern steht für Intensität und Pressing-Fußball mit einem deutschen Trainer.“

FC Bayern will Mané – München wäre für den Stürmer „kein unbekanntes Terrain“

Dass der aktuelle Afrika-Cup-Sieger zwischen 2012 und 2014 für Red Bull Salzburg aufgelaufen ist, sieht Cissé ebenfalls positiv. „Sadio hat im Nachbarland Österreich gespielt. Das heißt, dass er kein unbekanntes Terrain betritt“, so der Senegal-Coach.

2016 wechselte Mané für eine Ablöse von 41,2 Millionen Euro vom FC Southampton zum FC Liverpool. Bei den Reds erzielte er in 269 Pflichtspielen 120 Tore und bereitete 48 Treffer vor. 2019 gewann er unter Trainer Jürgen Klopp (54) die Champions League, 2020 folgte der Premier-League-Titel. Ab der kommenden Saison soll er den FC Bayern mit Coach Julian Nagelsmann (34), mit dem Mané bereits telefoniert haben soll, zu nationalen und internationalen Erfolgen führen.

FC Bayern: Barca baggert weiterhin an Robert Lewandowski

Während die Münchner Verantwortlichen weiter am Mané-Deal arbeiten, baggert der FC Barcelona wieder mal an Robert Lewandowski (33). Der Superstürmer will unbedingt zu den Katalanen wechseln. Umgekehrt wünschen sich die Barça-Stars den Polen als künftigen Mitspieler.

„Natürlich hätte ich Robert Lewandowski gerne in meiner Mannschaft“, betonte Mittelfeldspieler Frenkie de Jong (25) nach dem Nations-League-Spiel der Niederlande gegen Polen (2:2) am Samstag. „Er ist ein großartiger Spieler, einer der besten der Welt. Es liegt an ihm.“

Stimmt nicht ganz. Denn der FC Bayern hat die Zügel in der Hand, die Klub-Bosse verweisen stets auf Lewys bis 2023 gültigen Vertrag. Ein 32-Millionen-Angebot des FC Barcelona war zu wenig. Leistbarer und annähernd gleichwertiger Ersatz ist aktuell auch nicht in Sicht. (pk)

Auch interessant

Kommentare