Beim FC Bayern angekommen

Lewandowski: Erst Doppelpack, dann Bussis

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Robert Lewandowski hat gegen Hannover 96 zwei Mal getroffen.

München - Erst ein Doppelpack gegen Hannover 96, dann Selfies & Bussis: Robert Lewandowski ist endlich beim FC Bayern München angekommen.

Zur Belohnung gab’s ein Küsschen! Kaum hatte der Schiri das 4:0 der Bayern gegen Hannover abgepfiffen, steuerte Doppel-Torschütze Robert Lewandowski die Haupttribüne der Allianz Arena an. Zunächst posierte er mit den Fans für ein Jubel-Selfie, dann drückte er Ehefrau Anna Stachurska einen Schmatzer auf. Es war dem 26-Jährigen anzumerken: Mit seinem Doppelpack gegen 96 hatte sich Lewandowski mit einem Schlag vom Druck der vergangenen Wochen befreit. Die Kritik, die Ladehemmung – alles mit einem Doppelpack vergessen. Lewandowski ist endlich angekommen!

Das sah auch der Vorstandsboss so. Karl-Heinz Rummenigge: „Robert hat super gespielt. Nicht nur, dass er die zwei Tore gemacht hat, sondern wie er sie gemacht hat. Das war im Stile eines Weltklassestürmers.“ Baller-Spezl Arjen Robben pflichtete bei: „Robert ist nicht nur ein Stürmer, der vorne drin steht und Tore macht. Er spielt auch super mit.“ Was sich nicht zuletzt in den sehenswerten Blitzkombinationen mit dem Holländer zeigte.

Und Lewandowski selbst? Der Knipser verriet direkt im Anschluss an die Partie, dass er sich von der ganzen Kritik nie hatte aus der Ruhe bringen lassen. „Jeder Spieler braucht Zeit, wenn er zu einem neuen Verein kommt. Es ist normal, dass er nicht vom ersten Spiel an so funktioniert wie in den letzten Jahren“, sagte er zu der leichten Torblockade in den Spieltagen zuvor. Lewandowski sei jetzt „in Fahrt gekommen“, urteilte Manuel Neuer. Das Problem: Demnächst bekommt der Keeper es selbst mit dem Polen zu tun.

Stichwort: Länderspielpause! Kommenden Samstag trifft das DFB-Team in der EM-Quali auf Lewandowski und seine Polen. Kein Zuckerschlecken – aber Neuer & Co. haben auch schon den ein oder anderen Trick parat. „Gut ist, dass der Trainer ihn hat durchspielen lassen. So hat er vielleicht Kräfte verloren. Wir werden ihn jetzt auch auf der Wiesn noch hochnehmen. Aber selbst dann wird es schwer, ihn in den Griff zu bekommen“, meinte der DFB-Torwart.

Darauf angesprochen konnte der Torjäger nur lächeln – und wiegte sich darauf schön in der Rolle des Underdogs. „Deutschland ist der große Favorit in der Gruppe“, so der Pole mit einem Grinsen auf den Lippen. „Aber ein bisschen komisch wird es schon. Ich trainiere jeden Tag mit diesen Spielern und jetzt muss ich gegen sie spielen. Aber jetzt spiele ich für Polen.“

Der DFB ist gewarnt! „Robert braucht nicht viele Chancen, um ein Tor zu schießen. Und es werden noch weitere von ihm folgen“, versprach sein FCB-Partner Xherdan Shaqiri. Am besten erst nach der Länderspielpause…

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lop

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