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Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern? „Drei Namen werden immer wieder genannt“

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Von: Alexander Kaindl

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Robert Lewandowski wird mit einem Wechsel nach Barcelona in Verbindung gebracht. Wer könnte ihn beim FC Bayern beerben? Mögliche Nachfolger im Überblick.

München - Diese Meldung kommt zur absoluten Unzeit! Am Montag kamen Gerüchte auf, dass Robert Lewandowski den FC Bayern München* verlassen möchte. Der polnische Sender TVP berichtete bereits von einer Einigung mit dem FC Barcelona. Deutschen Medien zufolge ist im Wechselpoker aber noch längst nichts entschieden.

Robert Lewandowski
Geboren: 21. August 1988 (Alter 33 Jahre), Warschau, Polen
Größe: 1,85 m
Verein: FC Bayern München
Vertrag bis: 2023

Robert Lewandowski: Wechsel zum FC Barcelona? Diskussionen über Nachfolger beim FC Bayern

Nur so viel ist klar: Irgendetwas ist da im Busch! Robert Lewandowski* wurde in den vergangenen Jahren immer wieder mit einem Abschied aus München in Verbindung gebracht. So konkret wie aktuell war es aber selten. Und tatsächlich, das kann auch der größte Optimist nicht leugnen: Ein Wechsel des bayerischen Superstürmers wäre keine große Überraschung mehr. Schließlich hat er mit den Roten alles gewonnen und sämtliche Rekorde gebrochen. Mit 33 Jahren könnte er jetzt nochmal ein neues Kapitel aufschlagen - und zwar bei einem der Vereine, die ihn schon immer gereizt haben. Und es gibt noch weitere Gründe für einen Lewandowski-Wechsel nach Barcelona.

Spinnen wir den Gedanken einmal weiter: Sollte Lewandowski die Bayern tatsächlich verlassen: Wer kommt dann als Nachfolger infrage? In „Transfer Update - Die Show“ wurden nun schon mögliche Kandidaten diskutiert. „Drei Namen werden immer wieder genannt“, sagte Sky-Experte Marc Behrenbeck in diesem Zusammenhang.

Robert Lewandowski wird immer wieder mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht.
Robert Lewandowski wird immer wieder mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht. © ActionPictures / Imago

Robert Lewandowski: Nachfolger beim FC Bayern München? Romelu Lukaku

Kandidat Nummer eins - Romelu Lukaku: Der Chelsea-Mann ist der Inbegriff eines bulligen Mittelstürmers, schoss bei Inter Mailand alles kurz und klein. Seit seiner Rückkehr an die Stamford Bridge läuft allerdings nicht mehr viel zusammen. Der 28-Jährige steht aktuell bei 20 Premier-League-Einsätzen in dieser Saison. Fünf Tore sprangen dabei heraus - keine gute Bilanz.

Aber man weiß auch in München: Er kann es eigentlich sehr viel besser! Kann Lukaku die Lewandowski-Rolle einnehmen? Theoretisch ja. Mit der unklaren Abramowitsch-Situation sind die Blues aktuell aber mit Sicherheit kein guter Verhandlungspartner.

Robert Lewandowski: Nachfolger beim FC Bayern München? Timo Werner

Kandidat Nummer zwei - Timo Werner: Komplizierte Gespräche würde es dann wohl auch wegen Timo Werner geben. Schließlich steht der Nationalstürmer ebenfalls beim FC Chelsea unter Vertrag. Wegen Abramowitschs Nähe zu Wladimir Putin, der aktuell einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, gab es von der Premier League schnell Sanktionen gegen den amtierenden Champions-League-Sieger.

Unabhängig davon: Werner und die Bayern? Schon zu Leipziger Zeiten war lange darüber spekuliert worden, ob der pfeilschnelle Angreifer an die Isar wechselt. Er entschied sich für Chelsea, ist dort aber alles andere als gesetzt. Bei Bayern stünde der 26-Jährige wieder mehr im Fokus, könnte als Lewandowski-Nachfolger Minuten und Tore ohne Ende sammeln. Zudem wäre er im Gesamtpaket wohl wesentlicher günstiger als ein Erling Haaland. Den Norweger nennt Sky gar nicht als Option für die Bayern, schließlich wurde schon zu häufig von offizieller Seite ausgeschlossen, dass ein Transfer zustande kommt. Hauptkriterium dafür sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Robert Lewandowski: Nachfolger beim FC Bayern München? Darwin Nunez

Kandidat Nummer drei - Darwin Nunez: Der Uruguayer ist mit Sicherheit das unbeschriebenste Blatt in diesem Kandidatenkreis. Das liegt natürlich zunächst an seinem Alter: Der Angreifer von Benfica Lissabon ist gerade einmal 22 Jahre jung. Trotzdem gilt er als kommender Superstar: „Nunez ist der heißeste Kandidat bei den Nachwuchsstürmern“, beschreibt Behrenbeck. Kostenpunkt: rund 80 Millionen Euro, alleine für die Ablösesumme!

Ein Abschied aus Lissabon gilt als wahrscheinlich, Nunez soll die Fußball-Welt erobern. Klar, dass diese Bühne nur die ganz großen Klubs liefern können. Aber würde er zu den Bayern passen? Wahrscheinlich wäre das Risiko zu hoch, die Münchner bräuchten bei einem Lewandowski-Abgang eine Sofortlösung. Nunez müsste sich erstmal außerhalb Portugals beweisen.

FC Bayern München: Suche nach möglichem Lewandowski-Nachfolger gestaltet sich als schwierig

Wird einer dieser drei Spieler also der Nachfolger, falls Lewandowski tatsächlich wechselt? Behrenbeck hält keine der Lösungen für „sehr wahrscheinlich“ - was das Bayern-Dilemma noch unterstreicht. Denn momentan drängt sich tatsächlich kein Stürmer auf, der den Polen im Falle des Falles ersetzen könnte. Qualität, Ablöse, Gehalt, Alter, Erfahrung - all das müsste zusammenpassen. Für die Bayern wahrlich keine einfache Situation.

In anderen Mannschaftsteilen sieht es dagegen besser aus in Sachen Neuzugängen: Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui werden wohl zum FC Bayern wechseln. (akl)

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