Seit Tagen keine Gespräche: United lässt Bayern im De-Ligt-Poker wohl zappeln
Der FC Bayern München wartet weiterhin auf ein konkretes Angebot von Manchester United für Matthijs de Ligt. In den letzten 72 Stunden gab es offenbar kein Kontakt zwischen den beiden Vereinen.
München - Trotz der bestehenden Einigung zwischen De Ligt und Manchester United steht der niederländische Verteidiger weiterhin in München unter Vertrag. Er hofft auf einen baldigen Transfer zu den Red Devils. Laut Transferexperte Florian Plettenberg hat Manchester United bislang kein offizielles Angebot für den Innenverteidiger vorgelegt.

Interessant ist: Wie Plettenberg berichtet, gab es in den vergangenen 72 Stunden keine konkreten Verhandlungen zwischen Bayern und United. Es scheint so, als würde Manchester den Deal nicht mit voller Kraft vorantreiben.
De-Ligt-Verkauf soll weitere Transfers finanzieren
Ein Abgang des 24-Jährigen ist eine Voraussetzung dafür, dass der FC Bayern den Transfer von Jonathan Tah finalisieren kann. Solange De Ligt in München bleibt, ist es unwahrscheinlich, dass Bayern den Deal mit dem deutschen Nationalspieler abschließt.
Zudem gab es zuletzt Berichte, dass Manchester in den vergangenen Tagen Kontakt zu Tah aufgenommen hat. Dies könnte darauf hindeuten, dass United entweder eine Alternative zu De Ligt sucht. Die Verantwortlichen in Manchester sind sich bewusst, dass es noch keine Einigung zwischen Bayern und Leverkusen gibt, und könnten diese Unsicherheit nutzen, um Tah nach England zu holen.
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Für den FC Bayern wäre ein Verbleib des 24-jährigen Innenverteidigers und eine gleichzeitige Absage von Tah ein herber Rückschlag. Der Verkauf von Matthijs de Ligt würde dringend benötigte finanzielle Mittel für weitere Transfers freisetzen, während Tah als potenzieller Neuzugang die Defensive der Münchner verstärken könnte. Neben der Innenverteidigung planen die Münchner, mit dem Erlös aus dem De-Ligt-Transfer auch noch andere Planstellen im Kader anzugehen. Unter anderem sind die Münchner weiterhin an Xavi Simons und Désiré Doué interessiert.