Kritik im Schweizer Fernsehen

Live im TV: Kommentator von Shaqiri total genervt

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Xherdan Shaqiri wurde für sein Verhalten von eine Schweizer TV-Kommentator kritisiert.

München - Beim FC Bayern auf der Bank, hat Xherdan Shaqiri für die Schweizer Nationalelf 90 Minuten auf dem Platz gestanden. Dabei hagelte es Kritik eines TV-Kommentators.

Stets aufs Neue bekundet Xherdan Shaqiri seine Wechselabsichten. Er brauche Spielpraxis, sagt der Mittelfeldspieler des FC Bayern immer wieder. Zuletzt hatte er sogar das mangelnde Vertrauen von FCB-Coach Pep Guardiola beklagt. "Im Winter werden wir uns nochmals zusammensetzen und weitersehen", wurde der Schweizer, der am Freitag seinen 23. Geburtstag feiert, nach einer Gesprächsrunde mit Schweizer Journalisten von der Neuen Zürcher Zeitung zitiert.

Am Donnerstag kam er nun zu einem 90-minütigen Einsatz. Allerdings für seine Nationalmannschaft, die 0:1 in Slowenien verlor. Seine Laune schien dennoch nicht die beste zu sein. Als der deutsche Referee Wolfgang Stark einen harmlosen Zweikampf nicht als Foulspiel ahndete, beklagte sich Shaqiri. Lautstark und zum wiederholten Male. So sehr, dass es dem TV-Kommentator des übertragenen SRF auf die Nerven ging. "Wieder lamentiert er. Immer dann, wenn man merkt, es gefällt ihm nicht, fängt er an mit diesem Lamentieren. Diesem Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Eine Eigenschaft, die so gar nicht zu ihm passt und die eigentlich nur eines tut: Sie nervt", sagte Sascha Ruefer live im TV.

Es liegt nahe, dass seine angespannte Stimmung mit seiner Situation beim FC Bayern zusammenhängt. Denn für die Nati durfte er auf seiner Lieblingsposition auf der Zehn ran. Shaqiri selbst sieht den Grund für seine mäßige Form in den wenigen Einsatzzeiten beim deutschen Rekordmeister. "Es ist nicht einfach, einmal zu spielen und danach wieder zwei, drei Partien auf der Bank zu sitzen", hatte der 23-Jährige noch vor der Partie seines Nationalteams erklärt - und Stoff für neue Wechselgerückte geliefert.

mg

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