Englische Medien in Aufruhr

Van Gaal: Warum wollte er Robben treffen?

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Arjen Robben (l.) und Louis van Gaal verbindet eine besondere Beziehung.

München - Höflichkeitsbesuch - oder steckt mehr dahinter? Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal hat während des Aufenthalts der Bayern in Nordengland seinen ehemaligen Schützling Arjen Robben besucht.

Einen Tag vor dem Champions-League-Spiel der Bayern bei Manchester City hat Louis van Gaal dem Mannschaftshotel der Münchner in der nordenglischen Stadt einen Besuch abgestattet. Der aktuelle Coach von Manchester United hatte dabei speziell seinen ehemaligen Schützling vom FC Bayern und aus der niederländischen Nationalmannschaft im Visier: "Ich besuche nicht den FC Bayern, sondern Arjen Robben", sagte van Gaal einem Reporter der "Sport Bild".

Dieser Satz schlug in lokalen Medien ein wie eine Bombe. "Geheimtreffen zwischen van Gaal und Arjen Robben", titelte das beispielsweise das Boulevardblatt "Daily Star". Das Blatt mutmaßt, dass van Gaal den Bayern-Star möglichst bald zu Manchester United locken möchte und bei dem Treffen Überzeugungsarbeit leisten wollte. Bereits in der Sommerpause waren Gerüchte aufgetaucht, nach denen ManU ganz besonders heiß auf die Dienste Robbens sei. Nach van Gaals letztem Spiel als niederländischer Bondscoach bei der WM in Brasilien (3:0 im Spiel um Platz 3 gegen den Gastgeber) hatte van Gaal zudem gesagt: "Robben weiß, dass er jederzeit zu mir kommen kann."

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Robben und van Gaal verbindet seit jeher eine enge emotionale Beziehung, das gab Arjen Robben schon einmal zu. Ob die Bande aber so eng sind, dass es irgendwann noch einmal zu einer Spieler-Trainer-Zusammenarbeit zwischen Robben und van Gaal kommen wird, scheint zweifelhaft. Schließlich äußerte der 30-Jährige bereits mehrfach, dass der FC Bayern der Verein sei, bei dem er sich "angekommen und am besten aufgehoben fühlt." Sein Vertrag bei den Bayern läuft bis 2017.

Wahrscheinlich handelte es sich also tatsächlich nur um einen reinen Höflichkeitsbesuch von einem Freund zum anderen. Nach dem Spiel der Bayern bei United-Lokalrivale City kam es allerdings nicht noch einmal zu einer Zusammenkunft der beiden: "Auf das Bayern-Bankett gehe ich nicht", hatte das Feierbiest bereits im Vorfeld angekündigt.

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