Coach übt sich in Understatement

Enrique macht Barca klein: "Es sieht nicht gut aus"

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Luis Enrique übte sich vor dem Rückspiel gegen den FC Bayern in maximalen Understatement.

Barcelona - Vor dem Rückspiel beim FC Bayern durfte sich der FC Barcelona über ein Geschenk von Cristiano Ronaldo freuen. Trainer Enrique ist sich aber sicher: Einfach wird es in München nicht.

Update vom 11. Mai 2015: 6 nicht ganz ernst gemeinte Gründe, warum es der FC Bayern doch noch ins Finale der Champions League schafft und den FC Barcelona am Dienstag aus der Königsklasse haut - so kämpfen die Münchner ums Final-Ticket.

Als Real Madrids Cristiano Ronaldo dem FC Barcelona die spanische Meisterschaft praktisch auf dem Silbertablett überreichte, war Luis Enrique mit den Gedanken schon beim FC Bayern. „Wir werden leiden in München, daran hab ich keinen Zweifel“, sagte der Coach der Katalanen mit Blick auf das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky).

Trotz des deutlichen 3:0-Vorsprungs verwunderte der 45-Jährige zudem mit der Feststellung: „Das Duell ist noch nicht entschieden, es sieht noch nicht einmal gut aus für uns. Man muss doch nur sehen, wie sie gegen Porto gespielt haben.“ Lionel Messi, Neymar, Luis Suarez und Co. könnten nach Enriques Ansicht noch ins Wanken geraten, weil sich Pep Guardiolas Mannschaft „auf einem einzigartigen Niveau“ befinde.

Seine Spieler kümmerte das kaum, sie stimmten in der Kabine Freudengesänge auf den nun beinahe feststehenden 23. Meistertitel an. Mit einem 2:0 (0:0) gegen Real Sociedad San Sebastian hatte Barca zunächst seine Pflicht erfüllt, bevor die Königlichen beim 2: 2 (0:2) gegen den FC Valencia patzten - allen voran der sonst so treffsichere Weltfußballer.

Ronaldo ließ einen Elfmeter ungenutzt (45.), es war letztlich das eine Tor, das fehlte, um die Liga offenzuhalten. Und es blieb vor dem zweiten Halbfinal-Duell mit Juventus Turin am Mittwoch (Hinspiel: 1:2) nicht die einzige schlechte Nachricht für Real, denn schon Mitte der ersten Halbzeit musste Toni Kroos (25.) aus dem Spiel.

Zum designierten Meister machten die Katalanen Neymar (51.) mit seinem 50. Treffer für die Blaugrana und Pedro (85.) mit einem Traumtor per Fallrückzieher.

Barca dürfe sich als Champion fühlen, schrieb AS aus Madrid, und Sport aus Barcelona druckte gleich den Meisterpokal auf die Titelseite: „Quasi Meister“. Selbst Enrique lehnte sich vergleichsweise weit aus dem Fenster: „Das waren Big Points“, sagte er.

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SID

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