Im Netz geht es rund

United provoziert Bayern auf Twitter - Bundesligisten unterstützen FCB mit witzigen Antworten

Der FC Bayern München bestreitet in der Vorbereitung ein Spiel gegen Manchester United. Der englische Klub hat dies nun getwittert und eine witzige Konversation ausgelöst.

München - Am 5. August trifft der FC Bayern München in der Allianz Arena auf Manchester United. Der englische Traditionsklub ist in der Vorbereitung in München zu Gast. Dazu haben die Red Devils einen Tweet gepostet, dessen Auswirkungen sie wohl nicht geahnt hatten.

Manchester postete eine Art Umfrage: „Wir sind Anfang August verfügbar, um einen großen Klub in Deutschland für die Generalprobe in der Vorbereitung zu besuchen. Ist jemand bereit?“ Ein Seitenhieb der Briten, weil das Testspiel gegen den deutschen Rekordmeister schon festgelegt war - und es wohl momentan definitiv keinen größeren Gegner für sie in der Bundesliga gibt, als den FC Bayern. 

Darauf antwortete der FC Bayern München mit den Worten: „Das einzige, woran wir interessiert sind, sind gute Elfmeter, und das kennt ihr als englischer Klub wahrscheinlich nicht.“ An der Säbener Straße bediente man sich dem Vorurteil, dass Engländer schlecht im Elfmeterschießen seien. 

Daraufhin konterte United und nutzte eines der bittersten Duelle in Münchens Champions-League-Geschichte. 1999 drehten die Red Devils das Finale der Königsklasse innerhalb von wenigen Minuten. „Wir haben die (Elfmeter) nicht benötigt, um euch im Finale 1999 zu schlagen.“

Ein Zoff, der schnell eskalierte. Bayern antwortete: „Es sieht danach aus, als hätten wir einen Nerv getroffen. Wie wäre es mit dem Freundschaftsspiel im August? Hoffen wir mal, dass euer Fußball besser als eure Witze sind ....“

Nach diesem Tweet meldeten sich auch der FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen - und verpassten dem Beef zwischen den beiden Klubs eine witzige Note. Die Mainzer antworteten auf die eigentlich Frage von Manchester mit den Worten: „Sorry, wir sind beschäftigt.“ Darauf meldete sich Gladbach uns sagte: „Jungs, ich glaube, die haben uns gemeint.“ Der Bayern-Account war immer noch online und reagierte auf den Gladbach-Post: „Sie sind nicht bereit, ‚geStindled‘ zu werden.“ Bayer Leverkusen nahm ein GIF und fragte: „Who dat?“ - „Wer ist das?“ Die Bundesligisten zeigten sich mit den Münchnern solidarisch. 

Im Anschluss meldete sich auch noch Union Berlin zu Wort - und setzte dem ganzen die Krone auf: „Wir würden uns freuen, euch in Berlin-Köpenick begrüßen zu können, aber wir konzentrieren uns auf den DFB-Pokal.“

ank

Rubriklistenbild: © dpa / Andy Rain

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