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"Man wird nicht alle Spieler gleichzeitig weiterbringen"

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Jürgen Klinsmann fordert viel von seinen Spielern.
Jürgen Klinsmann fordert viel von seinen Spielern. © sampics

Jürgen Klinsmann glaubt nicht, dass alle Spieler des deutschen Fußball-Meisters Bayern München bei dem von ihm vorgegebenen Weg Schritt halten können.

“Ich will diese Spannung bei uns halten, jeden Tag. Und dabei ist es für mich sehr interessant zu sehen: Wer kann das mit dir durchziehen? Welcher Spieler ist dafür geeignet? Man wird nicht alle Spieler gleichzeitig weiterbringen. Mir ist ganz klar, dass wir mit der Zeit den einen oder anderen Spieler verlieren werden“, sagte Klinsmann in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). “Wer diese Spannung nicht über ein ganzes Jahr halten kann, mit dem werden wir nicht weiterarbeiten. Dieselbe Frage stellt sich auch beim Team hinter dem Team: Wer kann bei dieser Denkweise mitgehen?“

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Der 44-Jährige hatte zwar zuletzt betont, dass der Aufschwung in den vergangenen Monaten auch mit der Rückkehr von Franck Ribéry zusammenhänge. Eine zu große Abhängigkeit vom Franzosen sehe er aber nicht, sagte Klinsmann der Zeitung. Außerdem könne der Mittelfeldstar auch nur deshalb seine Bestleistung abrufen, “wenn hinter ihm ein Zé Roberto und ein Philipp Lahm den Laden zumachen“.

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Nachdem die Münchner die Vorrunde der Champions League als erfolgreichstes der 32 Teams abgeschlossen hatten, sagte Klinsmann erneut, dass sein Team nicht schlechter sei als andere Spitzenmannschaften in der Königsklasse. “Jetzt haben wir ein Fundament errichtet, dass es uns erlaubt, mit breiter Brust ins neue Jahr zu gehen. Wir müssen uns vor keiner Mannschaft in Europa mehr verstecken. Wir sind nicht abhängig von Glück“, betonte der Bayern- Trainer.

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Quelle: DPA

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