35-Jähriger nennt Voraussetzungen

Wann macht der Bayern-Keeper Schluss? Neuer lässt mit Aussage über Karriereende aufhorchen

Manuel Neuer im Torwart-Training der deutschen Nationalmannschaft.
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Manuel Neuer will sich für die Fortsetzung seiner Karriere keine Altersgrenze setzen.

Mit 35 Jahren scheint Nationaltorwart und Bayern-Keeper Manuel Neuer nicht an ein Karriereende zu denken. Neue Interview-Aussagen lassen aufhorchen.

München - Mit 35 Jahren ist Manuel Neuer der älteste Profi im Kader des FC Bayern. An ein Karriereende scheint der Nationalkeeper wohl jedoch nicht zu denken. Das liegt zu einem am Vertrag des fünffachen Welttorhüters bei den Bayern, der noch bis 2023 läuft. Dann wäre Neuer 37. Ein anderer Punkt, der gegen ein baldiges Karriereende von Bayerns Stammtorhüter eins spricht, ist dessen körperliche Fitness.

Manuel Neuer: Karriereende mit über 40? „Vom Alter gibt es aber für mich keine Vorgabe“

„Ich weiß schon, wie alt ich bin. Aber meinen Knochen geht es gut, körperlich fühle ich mich gut. Ich würde mal sagen: Ende 20“, gab Neuer im Interview mit der Bild am Sonntag auf die Frage nach seinem geschätzten biologischen Alter an. Eine Aussage, die Bayern-Fans sicherlich aufhorchen lässt. Bleibt der Weltmeister von 2014, dessen Karriere nach mehreren Mittelfußbrüchen bereits am seidenen Faden zu hängen schien, über 2023 hinaus beim deutschen Rekodmeister?

Eine Entscheidung, die für den 35-Jährigen von mehreren Faktoren abhängt. „Ich möchte nicht unter Schmerzmitteln trainieren. Ich muss meine Leistung bringen können. Ich muss von der Mannschaft gebraucht werden. Und ich muss Spaß und richtig Bock haben“, erklärt Neuer die Voraussetzungen für eine Fortführung seiner Karriere und unterstreicht erneut: „Vom Alter gibt es aber für mich keine Vorgabe. Ich sage nicht, dass mit 40 Jahren Schluss ist.“

FC Bayern: Wie Buffon und Kahn - Hängt Neuer noch ein paar Jahre dran?

Andere große Torhüter haben bereits gezeigt, dass man gerade auf dieser Position auch im höheren Alter noch Leistungen bringen kann. So unter anderem Gianluigi Buffon, der mit 43 Jahren wieder das Tor seines Ausbildungsvereins Parma Calcio hütet und 2017 im Alter von 39 noch zum Welttorhüter gewählt wurde. Auch Oliver Kahn stand beim FC Bayern noch bis nach seinem 39. Geburtstag zwischen den Pfosten.

Neuer, der zurzeit für die Nationalmannschaft abgestellt ist, verpasste das WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien aufgrund von Adduktorenproblemen. Bundestrainer Hansi Flick geht jedoch davon aus, dass Deutschlands Nummer eins am Montag gegen Nordmazzedonien wieder einsatzfähig sein wird. (fd)

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