Keeper zeigt sich überrascht

Neuer ist Fußballer des Jahres - "Eine Ehre"

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Manuel Neuer bei der Weltmeister-Party.

Berlin - Weltmeister-Torwart Manuel Neuer ist Fußballer des Jahres in Deutschland. Der 28 Jahre alte Schlussmann vom FC Bayern München gewann die Wahl des Fachmagazins „Kicker“ bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere.

Der WM-Triumph wird ewig mit Manuel Neuer und Joachim Löw verbunden sein - jetzt haben die beiden Weltmeister noch einmal abgeräumt. Torwart-Gigant Neuer und Titel-Planer Löw sind vier Wochen nach dem glorreichen WM-Finale von Rio de Janeiro zu den Besten ihre Branche in Deutschland gekürt worden. Zum zweiten Mal nach 2011 wählten die Experten Neuer zum Fußballer des Jahres, Löw wurde am Sonntag erstmals als Trainer des Jahres ausgezeichnet. „Wir sind in diesem Jahr Weltmeister geworden, da hat diese Wahl noch eine zusätzliche Bedeutung“, erklärte Neuer, der am Wochenende in München mit seinen Teamkollegen auch noch einmal für den vierten WM-Titel eines DFB-Teams gefeiert wurde.

Wie Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer sicherte sich Löw einen Sonderplatz in der deutschen Fußball-Historie. „Für mich ist dies eine große Ehre und ein ganz besonderer Moment in meiner langen Laufbahn als Fußballtrainer“, gestand der Bundestrainer. „Der WM-Sieg war eine Gemeinschaftsleistung. Ich nehme diese Auszeichnung nur stellvertretend an für alle. Jedes Mitglied unseres Teams ist ein Stück vom Trainer des Jahres.“

Bei der vom „Kicker“-Sportmagazin durchgeführten Wahl unter Sportjournalisten siegte Bayerns Welttorhüter Neuer mit 144 von 701 abgegebenen Stimmen vor WM-Pechvogel Marco Reus (Borussia Dortmund/135) und Thomas Müller (FC Bayern/105). Dahinter folgen die Münchner Profis Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Final-Siegtorschütze Mario Götze bekam nur eine Stimme. Für Löw votierten 248 Reporter. Hinter dem 54-Jährigen erhielten Markus Weinzierl vom FC Augsburg (152) und Rekordmeister-Coach Pep Guardiola (89) die meisten Stimmen. Siegerin bei den Frauen wurde mit 97 Stimmen die Wolfsburgerin Alexandra Popp vor ihren Teamkolleginnen Martina Müller (91) und Nadine Keßler (69).

Doublegewinner Neuer, den Jérome Boateng dieser Tage als „Jahrhundert-Torhüter“ pries, war über die sieben Turnier-Spiele der beste deutsche Nationalspieler in Brasilien. Geehrt wurde er schon dort mit dem Goldenen Handschuh für den WM-Besten seiner Zunft. Sicher in der Vorrunde, überragend als Libero im Achtelfinale gegen Algerien, unüberwindbar im Viertfinale gegen Frankreich oder im Endspiel gegen Argentinien. „Diese Wahl ist eine Ehre für mich. Und ich bin genauso überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, obwohl ich mir natürlich bewusst bin, dass ich gute Leistungen gezeigt habe. Diese Auszeichnung macht froh“, erklärte der 28-Jährige, der mit einem Lächeln am Samstag aus der Münchner Arena schritt. „Ich freue mich riesig, dass es wieder los geht.“

Lobeshymnen auf Neuer gab und gibt es genug. „Er ist ein Geschenk für uns alle, er ist der beste Torwart der Welt“, lobte Schweinsteiger den im Sommer 2011 für über 25 Millionen Euro vom FC Schalke verpflichteten Torwart. Der ehemalige DFB-Sportdirektor und heutige Bayern-Vorstand Matthias Sammer ernannte Neuer schon „zum modernsten, komplexesten und im Gesamtpaket wahrscheinlich zum besten Torhüter, den es je gab“. Der Torwart müsse „ewig bei Bayern bleiben“. Zur Zeit läuft der Vertrag bis 2019.

Zum 20. Mal geht der Titel bei der seit 1960 (erster Sieger Uwe Seeler) durchgeführten Wahl an den FC Bayern. Rekordgewinner ist Franz Beckenbauer mit vier Erfolgen. Nach Jürgen Klinsmann im Jahr 2006 wurde bei den seit 2002 ausgezeichneten Trainern zum zweiten Mal ein Bundestrainer geehrt. „Seit dem 13. Juli 2014 steht Jogi Löw in einer Reihe mit Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer. Diese Aufzählung beschreibt am besten die herausragende Leistung, die unser Bundestrainer mit seinem Team in Brasilien vollbracht hat“, würdigte Verbandspräsident Wolfgang Niersbach seinen Cheftrainer. „Ich weiß nicht, ob er gewählt worden wäre, wenn er das Finale verloren hätte. Für mich wäre er auch dann der Trainer des Jahres gewesen.“

Mit dem WM-Triumph im Rücken will Löw die DFB-Formation auch zu einem Erfolg bei der EM 2016 führen. „Es ist mir bei dieser Gelegenheit auch wichtig, hervorzuheben, dass dies eine Auszeichnung für alle Trainer im deutschen Fußball ist. Ohne die hervorragende, nachhaltige Jugendarbeit schon in den kleinen Vereinen und die gute Arbeit in den Bundesligavereinen hätte ich nie eine so gute Mannschaft mit so gut ausgebildeten Spielern führen können“, dankte der Bundestrainer. Vor dem WM-Start war Löw auch ein gewisses Risiko mit dem verletzten Neuer eingegangen, der punktgenau zum ersten Auftritt in Brasilien fit war. Der Modellathlet zahlte es mit Weltklasse-Auftritten zurück.

Champions-League-Siegerin Alexandra Popp war angesichts der Ehre „sprachlos“. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist eine tolle Anerkennung, echt krass!“, sagte die 23-Jährige.

dpa

Die deutschen Fußballer des Jahres seit 1988

Uwe Seeler war 1960 Deutschlands erster Fußballer des Jahres. Wir zeigen Ihnen in unserer Fotostrecke die Gewinner der Wahl seit 1988. © dpa
1988: Jürgen Klinsmann, damals in Diensten des VfB Stuttgart. © dpa
1989: Thomas Häßler, hier bei seinem Abschiedsspiel im Jahr 2005. 1989 spielte er für den 1. FC Köln. © dpa
1990: Lothar Matthäus führte die Deutsche Nationalmannschaft zum WM-Titel in Italien und wurde Fußballer des Jahres und Welfußballer. © dpa
1991: Stefan Kuntz gewann mit dem 1. FC Kaiserslautern nicht nur die Deutsche Meisterschaft. Er wurde auch Fußballer des Jahres. © dpa
1992: "Icke" Häßler (Foto von 1996) lief damals für den AS Rom auf. Bei der EM 1992 in Schweden spielte er das beste Turnier seiner Karriere. © dpa
1993: DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke hütete den Kasten des 1. FC Nürnberg. Der Club beendete die Saison auf Rang 13. © dpa
1994: Jürgen Klinsmann spielte 1993/94 beim AS Monaco eine starke Saison, wurde Fußballer des Jahres und wechselte anschließend in die Premier League zu Tottenham Hotspur. © dpa
1995: Matthias Sammer gewann mit dem BVB die Deutsche Meisterschaft und wurde mit dem goldenen Ball belohnt. © dpa
1996: Auch 1996 führte kein Weg an ihm vorbei. Es war das beste Jahr seiner Karriere. Er wurde außerdem zum Besten Spieler der EM in England und zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. © dpa
1997: Der "Fußballgott" Jürgen Kohler spielte im Trikot von Dortmund eine bärsenstarke Saison, gewann die Champions League gegen seinen Ex-Klub Juventus Turin und wurde Deutschlands Fußballer des Jahres. © dpa
1998: Nachdem Oliver Bierhoff als Torschützenkönig der Serie A im Trikot des AC Mailand groß aufspielte, wurde er zu Deutschland bestem Kicker gewählt. © dpa
1999: Mit 38 Jahren wurde Lothar Matthäus noch einmal ausgezeichnet. Den Titel hätte er wahrscheinlich gerne gegen die Champions-League-Trophäe eingetauscht. Bayern verlor damals in Barcelona mit 1:2 gegen Manchester United. © dpa
2000: Nachdem Oliver Kahn 1999 zum ersten Mal Welttorhüter wurde, war er ein Jahr später Deutschlands Fußballer des Jahres. © dpa
2001: Im Finale von Mailand parierte Kahn drei Elfmeter und sicherte dem FC Bayern den Titel in der Champions League. Als Belohnung wiederholte er den persönlichen Triumph des Vorjahres. © dpa
2002: Michael Ballack spielte mit Bayer Leverkusen eine Fabelsaison und wurde trotzdem nur dreimal Zweiter (Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League) mit der Werkself und Vize-Weltmeister mit der Nationalmannschaft. Zum Fußballer des Jahres langte es aber trotzdem. © dpa
2003: Ein Jahr später war er erneut ganz oben. Diesmal aber im Trikot seines neuen Arbeitgebers FC Bayern. © dpa
2004: Der erste ausländische Profi, der zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt wurde, war der Kugelblitz. Ailton gewann mit Werder Bremen das Double. © dpa
2005 war wieder Michael Ballack vom FC Bayern an der Reihe. © dpa
2006: Miroslav Klose war einer der Hauptakteure des Sommermärchens und wurde als Fußballer des Jahres ausgezeichnet. © dpa
2007: Mario Gomez knipste in der Meistersaison des VfB am laufenden Band und gewann nach Jürgen Klinsmann (1988) und Karl-Heinz Förster(1982) als dritter Stuttgarter die Wahl. © dpa
2008: In seiner ersten Saison beim FC Bayern zeigte Franck Ribéry gleich seine Extraklasse. Er gewann mit dem FC Bayern das Double und wurde in Deutschland und Frankreich zum Fußballer des Jahres gewählt. © dpa
2009: Felix Magath formte aus dem Underdog VfL Wolfsburg eine Meistermannschaft. Der Brasilianer Grafite gewann die Torjägerkanone, wurde Fußballer des Jahres und erzielte das Tor des Jahres. © dpa
2010: Arjen Robben markierte 2010 dreimal das Tor des Monats, wurde Fußballer des Jahres und von seinen Bundesliga-Kollegen zum Spieler der Saison gewählt. © dpa
2011: In seiner letzten Saison im Trikot des FC Schalke 04 glänzte Neuer vor allem in der Champions League und führte sein Team ins Halbfinale. Die Knappen wurden DFB-Pokal-Sieger und Neuer Fußballer des Jahres.   © dpa
2012: Der Fußballer des Jahres spielte sich in das Notizbuch diverser Top-Klubs. Marco Reus entschied sich nach einer tollen Saison mit Borussia Mönchengladbach für den BVB. © dpa
2013: Am 28. Juli wurde Bastian Schweinsteiger als Fußballer des Jahres bekanntgegeben. Zwei Tage später kam eine Wahl-Panne ans Licht. Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten fordert Neuwahlen. Muss Schweini seinen Titel abgeben? © dpa
2014: Am 10. August wurde bekannt - der Weltmeister-Keeper, der dem DFB-Team immer wieder mit grandiosen Aktionen half, ist "Fußballer des Jahres". © dpa

Fußballer des Jahres 2013/2014 (abgegebene Stimmen: 701)

1. Manuel Neuer (FC Bayern München) 144

2. Marco Reus (Borussia Dortmund) 135

3. Thomas Müller (FC Bayern München) 105

4. Arjen Robben (FC Bayern München) 66

5. Philipp Lahm (FC Bayern München) 65

6. Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München) 55

7. Mats Hummels (Borussia Dortmund) 27

8. Toni Kroos (FC Bayern München) 25

9. Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) 18

10. Miroslav Klose (Lazio Rom) 13

Fußballerin des Jahres 2013/2014 (abgegebene Stimmen: 527)

1. Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) 97

2. Martina Müller (VfL Wolfsburg) 91

3. Nadine Keßler (VfL Wolfsburg) 69

4. Lena Goeßling (VfL Wolfsburg) 59

5. Nadiné Angerer (Brisbane Roar) 53

6. Celia Sasic (1. FFC Frankfurt) 45

7. Kerstin Garefrekes (1. FFC Frankfurt) 17

Dzsenifer Marozsan (1. FFC Frankfurt) 17

9. Simone Laudehr (1. FFC Frankfurt) 14

10. Anja Mittag (FC Rosengard) 13

Trainer des Jahres 2013/2014 (abgegebene Stimmen: 701)

1. Joachim Löw (Bundestrainer) 248

2. Markus Weinzierl (FC Augsburg) 152

3. Pep Guardiola (FC Bayern München) 89

4. Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) 64

5. Christian Streich (SC Freiburg) 30

6. Thomas Tuchel (FSV Mainz 05) 20

André Breitenreiter (SC Paderborn) 20

8. Jens Keller (FC Schalke 04) 14

9. Peter Stöger (1. FC Köln) 9

10. Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach) 8

dpa

50 Jahre Bundesliga: Die besten Momente in Bildern

50 Jahre Bundesliga
Ein Moment, nach dem sich der FC Bayern heute so sehr sehnt: der Sieg im Champions-League-Finale 2001 gegen den FC Valencia. Die Bayern-Spieler um Kapitän Stefan Effenberg lassen Coach Ottmar Hitzfeld hochleben. Der ist übrigens mit sieben Meisterschaften der zweiterfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten nach Udo Lattek (acht Titel). © dpa
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Carmen Thomas im Januar 1973 an ihrem Schreibtisch. Als erste Frau moderierte die 26 Jahre alte Journalistin am 3. Februar 1973 das bis dato von Männern dominierte ZDF-Sportstudio. © dpa
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Der deutsche Stürmer Klaus Fischer (M.) lässt am 11. Juli 1982 beim WM-Spiel in Madrid die italienischen Gegenspieler Fulvio Collovati (r.) und Gabriele Oriali (l.) hinter sich. Schon der legendäre Bundestrainer Sepp Herberger wusste, wie einfach Fußball sein kann: "Das Runde muss ins Eckige." Dafür zuständig sind in erster Linie die Stürmer. Der frühere Schalker Fischer rangiert mit 268 Treffern in der ewigen Torschützenliste der Bundesliga auf Rang zwei. © dpa
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Matthias Sammer (r.) von Borussia Dortmund, aufgenommen am 31. Januar 1993, im Zweikampf mit Thomas Strunz vom VfB Stuttgart beim DFB-Hallen-Masters in der Münchner Olympiahalle. Vom geliebten Libero lösten sich die Bundesligisten erst Ende der 90er, Anfang der 2000er. Zu prägend waren Figuren wie Sammer gewesen, zu viel Angst hatte vor einem Verzicht auf diese Antreiber und Ausputzer bestanden. © dpa
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Werder-Trainer Otto Rehhagel (l.) hält am 16. Mai 1988 im heimischen Weserstadion vor einer Fotografenschar triumphierend die eroberte DFB-Meisterschale hoch. Rehhagel steht für kontrollierte Offensive. In 49 Bundesliga-Jahren haben eine Reihe von Fußballlehrern mit zum Teil ganz unterschiedlichen Spielsystemen den Teams ihren Stempel aufgedrückt. © dpa
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Frankfurts Abwehrspieler Karl-Heinz Körbel (r.) attackiert Bochums Abwehrspieler Walter Oswald (l.) am 28. Mai 1988 im Berliner Olympiastadion während des DFB-Pokalfinales. 602 Bundesliga-Spiele hat "Charlie" Körbel für Eintracht Frankfurt gemacht. Das ist Rekord in 50 Jahren erste Liga. Das bleibt wohl auch Rekord in 100 Jahren. © dpa
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Günter Eichberg vom FC Schalke 04, aufgenommen am 13. Juli 1991 beim offiziellen Fototermin für die Saison 1991/1992. Die Zeiten der Alleinentscheider sind inzwischen längst vorbei. Schillernde Figuren wie Schalkes "Sonnenkönig" Günter Eichberg oder regionale Förderer wie Textilunternehmer Klaus Steilmann bei Wattenscheid 09 als Präsidenten gibt es kaum noch. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Bei einer Bier- und Skatrunde in der Bremer Altstadt stoßen am 21. April 1986 an (v. l.): Bayern-Manager Uli Hoeneß, Werder-Präsident Dr. Franz Böhmert, Bayern-Präsident Prof. Fritz Scherer und Werder-Manager Willi Lemke. Nach seinem Karriereende baute Uli Hoeneß die Münchner zur weltweiten Marke auf - und sorgte durch seine Dauerfehde mit Willi Lemke für den unterhaltsamsten Führungszwist der Bundesliga-Geschichte. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Alles im Griff? Denkste! Beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 waren die Ordner am 6. September 1969 mit ihren Hunden nicht dazu in der Lage, die Laufbahn von Zuschauern zu räumen. Stattdessen bissen die Hunde im allgemeinen Durcheinander die Schalker Spieler Friedel Rausch und Gerhard Neuser © dpa
50 Jahre Bundesliga
Daumen hoch: Kevin Keegan, damaliger Stürmer des Hamburger SV und der englischen Nationalmannschaft bei einem Fototermin am 19. Januar 1979. Früher galten sie als Exoten - heute sind Ausländer in der Bundesliga nicht selten unumstrittene Stars. Der Engländer Keegan - Europas Fußballer des Jahres 1978 und 1979 - heuerte 1977 beim Hamburger SV an. © dpa
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Weltmeisterlicher Libero: Klaus Augenthaler (vorne) wird am 13. August 1983 in München beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen vom Leverkusener Wolfgang Vöge (l.) angegriffen. © dpa
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Tränenreicher Abschied: Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld (l.) verlässt den FC Bayern nach dem letzten Spiel der Saison 2007/2008 gegen Hertha BSC Berlin. Sein Nachfolger wird Ex-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann. © dpa
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König Otto feiert Anfang 2012 sein Comeback in der Bundesliga, allerdings ohne den gewünschten Erfolg. Die alte Dame steigt in der Relegation nach 2010 erneut in die Zweite Liga ab. © dpa
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Dr. Willy Hübner, Hans Passlack, Franz Kremer, der Ausschuss-Vorsitzende Ludwig Franz, Walter Baresel und Hermann Neuberger beraten am 11. Januar 1963 in der DFB-Geschäftsstelle in Frankfurt am Main darüber, welche der 45 Bewerber die sportlichen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Bundesliga erfüllen. Der erste Manager und Meistermacher der FBundesliga trug seinen Spitznamen nicht ohne Grund. "Der Boss" hieß Franz Kremer beim 1. FC Köln nur. Kremer hatte entscheidend an den Regularien der Bundesliga mitgewirkt, so dass die Kölner bestens vorbereitet in die Premierensaison 1963/1964 starten konnten. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Schiedsrichter Max Klauser geht nach einem Schuss, der ihn am Kopf trifft, am 14. Oktober 1980 während der Bundesligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und Armina Bielefeld bewusstlos zu Boden und muß mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. "Ich kippte nach hinten um und war sofort bewusstlos. Erst später im Fernsehen sah ich, dass ich - beide Arme steif nach vorne ausgestreckt - in einer Abpfiff-Geste eingefroren war", erinnert sich Klauser. Gehirnerschütterung, zwei Tage Krankenhaus - und eine Woche später war er Stargast im ZDF-Sportstudio. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Gentleman mit Zigarre: Ottmar Hitzfeld, einst Trainer von Borussia Dortmund, raucht nach dem Sieg im Champions League Finale gegen Juventus Turin mit einer Pickelhaube auf dem Kopf genüsslich eine Zigarre. © dpa
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Die "Lichtgestalt des Fußballs", Franz Beckenbauer. Dem Kaiser gelang an der Torwand mit einem Schuss von einem vollen Weißbierglas ein Treffer. Nebenbei stürmte der spätere DFB-Ehrenspielführer 1966 mit der Single "Gute Freunde kann niemand trennen" die Hitparade und wies seine Qualitäten als Werbe-Ikone und Hobby-Koch ("Kraft in den Teller, Knorr auf den Tisch") nach. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Altbundestrainer Sepp Herberger (r.) überreicht am 22. August 1970 vor Anpfiff des Spiels Hamburger SV gegen Borussia Mönchengladbach im Volksparkstadion in Hamburg den Pokal für den "Fußballer des Jahres" an HSV-Stürmer und Nationalspieler Uwe Seeler (l.). Der Hamburger - genannt "Uns Uwe" - wurde mit 30 Toren in 30 Partien Torschützenkönig. © dpa
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Der Kölner Mittelfeldspieler und Kapitän Wolfgang Overath (l.) setzt sich am 6. Oktober 1973 in Köln gegen Bayern-Abwehrspieler Georg "Katzsche" Schwarzenbeck durch und erzielt die 1:0-Führung. Das Mittelfeld entscheidet häufig im Fußball die Spiele. Prägten früher geniale "Regisseure" wie eben Overath oder Günter Netzer das Geschehen auf dem Platz, spielen die Taktgeber heute weiter hinten - auf der Doppelsechs. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der heutige Experte von Sport1, Udo Lattek, ist der erfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten. In dieser Szene bejubelt er als Übungsleiter des FC Bayern mit Lothar Matthäus (rechts oben)  am 8. Juni 1985 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Münchner Olympiastadion. Insgesamt holte Lattek mit Borussia Mönchengladbach und Bayern München achtmal die Schale.  © dpa
50 Jahre Bundesliga
Gladbachs genialer Regisseur Günter Netzer (r.) überwindet am 20. Dezember 1972 in Mönchengladbach den machtlosen Freiburger Torhüter Urban Klausmann mit einem wuchtigen Schuss. © dpa
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DFB-Pokalsieger 1984: Bayern Münchens Star-Stürmer Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Trainer Udo Lattek feiern den Sieg im Frankfurter Waldstadion. © dpa
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Werder Bremens Trainer Otto Rehhagel trägt am 23. Juni 1991 auf dem Balkon des Bremer Rathauses den eroberten DFB-Pokal und zeigt ihn den über 30.000 Werder-Anhängern, die die Mannschaft vor dem Rathaus feiern. © dpa
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Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers (l.) und sein Linienrichter Jörg Jablonski sind am 26. April 1994 als Zeugen vor das DFB-Sportgericht in Frankfurt am Main geladen. Beim 2:1-Sieg der Bayern am 23. April 1994 hatte Schiedsrichter Osmers in der 24. Spielminute nach Befragen seines Linienrichters Jablonski auf Tor zum 1:0 für die Münchner entschieden, obwohl Bayern-Spieler Helmer den Ball deutlich neben das Tor ins Aus gesetzt hatte. © dpa
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Claudio Pizarro vom FC Bayern spielt am 17. Juli 2012 den Ball im italienischen Arco in einem Testspiel gegen eine Auswahl aus dem Trentino. Pizarro ist mit 160 Toren in 333 Spielen der erfolgreichste Ausländer in der Bundesliga-Geschichte und liegt auf Platz elf der ewigen Bestenliste. Zur Saison 2012/2013 kehrte der Peruaner mit 33 Jahren zum FCB zurück. © dpa
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Schiedsrichter Babak Rafati zeigt am 8. März 2009 im Zweitligaspiel FSV Mainz 05 gegen FC Augsburg die Gelbe Karte. Der Referee aus Hannover versuchte, sich vor dem Spiel 1. FC Köln - FSV Mainz 05 am 19. November 2011 das Leben zu nehmen. Er fühlte sich dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen und löste eine Debatte über die Anforderungen und Behandlung der Spielleiter aus. © dpa
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Kurioses Missgeschick: Jürgen Pahl vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt traf 1982 per Abwurf ins eigene Netz. © dpa
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Frankfurts Torschütze Georgios Tzavellas jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen Schalke im März 2011. Mit einem 73-Meter-Weitschuss überwand Tzavellas bei der 1:2-Niederlage auf Schalke den irritierten Torwart Neuer und stellte einen Liga-Rekord auf. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Torwart Petar Radenkovic, genannt Radi, von 1860 München faustet am 28. Mai 1966 in München vor dem Hamburger Pohlschmidt den Ball weg. Das Schlitzohr im Löwen-Kasten war für seine Ausflüge in die gegnerische Hälfte bekannt - 1966 zettelte Radi sogar eine Revolte gegen Trainer Max Merkel an, weil ihn dieser mit der Verpflichtung eines weiteren Torwarts unter Druck gesetzt hatte. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Betrunken oder nur verwirrt? Bundesliga-Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder in einer undatierten Aufnahme vom April 1987. Der Schiedsrichter aus Oberhausen pfiff am 8. November 1975 die Partie zwischen Werder Bremen und Hannover 96 bereits nach 29 Minuten zur Halbzeit. Dass er damals eine Fahne hatte, bestreitet er bis heute. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Die von einer Schar Fotografen und vielen Klubanhängern umringten Spieler von Borussia Mönchengladbach Berti Vogts. Herbert Wimmer, Hans-Jürgen Wittkamp, Horst Wohlers, Hans Klinkhammer und Torhüter Wolfgang Kneib freuen sich am 21. Mai 1977 im Münchner Olympiastadion über die gewonnene Meisterschaft. Insgesamt gewannen die Fohlen von Borussia Mönchengladbach in den Siebzigern fünfmal die Meisterschaft. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Torwart Hans Tilkowski (r.) von Westfalia Herne hält am 4. Juni 1960 einen Schuss des HSV-Stürmers Uwe Seeler (l.) während des Rückrundenspiels zwischen dem Hamburger SV und Westfalia Herne. Mit Wollhandschuhen oder seinen bloßen Händen fing der WM-Torwart von 1966, Hans Tilkowski, einst die Lederbälle ab. Dämpfende Handschuhe aus Kunststoff oder schützende Tapeverbände kamen erst viel später auf. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der ehemalige Präsident der Offenbacher Kickers, Horst Gregorio Canellas (M.) und der Tontechniker Werner Hix (vorne r.) spielen bei einer Pressekonferenz in Offenbach am 6. Juni 1971 ein Tonband ab. Damals brachte Canellas bei der Feier zu seinem 50. Geburtstag mit Tonbandaufnahmen den Bundesligaskandal ins Rollen. Schiebereien, Bestechung, Bestechlichkeit - ein Desaster dieses Ausmaßes gab es nie wieder. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Im Trophäensaal des 22-fachen Deutschen Fußballmeisters FC Bayern sind am 22. Februar 2000 Pokale zu sehen, die für die großen Triumphe des Vereins stehen: Die Schale für den Deutschen Meistertitel (unten), die 14-mal zwischen 1969 und 1999 erobert wurde, der 1976 gewonnene Weltpokal (l.) und die Viktoria (oben r.), der alte deutsche Meisterpokal, der 1932 gewonnen wurde. Die Victoria war die erste Trophäe für deutsche Fußball-Meister. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hätte 1949 statt der neuen "Salatschüssel" wieder die ursprüngliche Trophäe an die beste Mannschaft Deutschlands überreichen können. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Udo Lattek (r.), der Trainer des FC Bayern, während des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach um die Fußball-Meisterschaft 1985/1986 im Olympiastadion in München. Mit Borussia Mönchengladbach und Bayern München holte Lattek insgesamt acht Meisterschaften - Ligarekord.  © dpa
50 Jahre Bundesliga
Bomber der Nation: Deutschlands erfolgreichster Torjäger aller Zeiten Gerd Müller (l.), schießt aus der Drehung am niederländischen Abwehrspieler Ruud Krol vorbei und erzielt so den 2:1-Siegtreffer im WM-Finale 1974 in München (Archivfoto vom 7. Juli 1974). Mit 40 Toren in der Saison 1971/72 hält Gerd Müller den Bundesligarekord für die meisten Treffer in einem Jahr. Bei der WM 1970 und 1974 traf "Bomber" Gerd Müller insgesamt 14-mal und ist damit der beste deutsche WM-Torschütze. Nach ihm ist auch das Stadion in seiner Heimatstadt Nördlingen benannt. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der Titan: Oliver Kahn war dreimal Welttorhüter, Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern und spielte 2002 eine sensationelle Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Allerdings hatte Kahn auch seine Macken. Beiß-Attacken, Treten, Anbrüllen. In dieser Szene formt der Bayern-Keeper am 17. Februar in Aachen eine Brille. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der deutsche Mittelfeldspieler Wolfgang Overath (M.) wird durch ein Tackling des spanischen Gegenspielers Fernandez (unten) am 20. 7. 1966 während der WM-Partie gegen Spanien im britischen Birmingham vom Ball getrennt. Overath ist ein "Kind der ersten Stunde". Mit dem 1. FC Köln gewann der heute 68-Jährige in der Premierensaison 1963/1964 den Bundesliga-Meistertitel. © dpa
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Schiedsrichter Markus Merk (r.) pfeift gegen Ervin Skela von Energie Cottbus während der Bundesliga-Partie Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg im Stadion der Freundschaft in Cottbus (Archivfoto vom 22. September 2007. Merk, der Zahnarzt aus der Pfalz, war der erste Star unter den Schiedsrichtern. Er ging 2008 nach 338 Einsätzen in der Eliteliga in den Schiedsrichter-Ruhestand. © dpa
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Am 3. April 1971 bricht in der 88. Minute beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen auf dem Gladbacher Bökelberg der Torpfosten. Der Versuch, den Pfosten wieder aufzurichten, misslingt. Das Spiel wurde abgebrochen. Am Grünen Tisch wurde Werder zum 2:0-Gewinner erklärt, Meister wurden aber trotzdem Hennes Weisweilers Fohlen. © dpa
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"Ich hatte Todesängste", sagte Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric von Bayer 04 Leverkusen, nachdem ihn Bayern-Keeper Oliver Kahn am am 28. September 2002 am Kragen packte. Der Weltklasse-Torhüter war auch immer für einen Ausraster gut. © dpa
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Das mit Abstand schönste Eigentor der Bundesliga-Geschichte: Cottbus' Torhüter Tomislav Piplica steht am 6. April 2002 nach seinem Fehler, der zum 3:3-Ausgleich der Gladbacher führt und den sicher geglaubten Sieg kostet, deprimiert und fassungslos in seinem Tor. Piplica (Cottbus) netzte 2002 einen harmlosen Heber per Kopfball rücklings ein. © dpa
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Der deutsche Mittelfeldspieler Günter Netzer (r.) kämpft am 26.Februar 1974 mit dem italienischen Stürmer Fabio Capello im WM-Spiel gegen Italien um den Ball. Das Mittelfeld entscheidet häufig im Fußball die Spiele. Prägten früher geniale "Regisseure" wie Overath oder Günter Netzer das Geschehen auf dem Platz, spielen die Taktgeber heute weiter hinten - auf der Doppelsechs. © dpa
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Wütend verläßt Bayern-Stürmer Jürgen Klinsmann am 10. Mai 1997 den Platz im Münchner Olympiastadion. In der 79. Minute war er von Trainer Trapattoni ausgewechselt worden, trat vor Wut in die aus Werbezwecken am Spielfeldrand aufgestellte Tonne und verletzte sich am Knöchel. © dpa
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Der Münchner Mario Gomez spielt in München am 28. Februar 2010 den Ball beim Bundesligaspiel FC Bayern München - Hamburger SV. Gomez ist mit seinen bisher 127 Toren ins 215 Bundesligaspielen einer der effektivsten Angreifer. © dpa
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Bayer Leverkusens Trainer Jupp Heynckes (r.) und der ehemalige FC-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld (l.) unterhalten sich am 17. April 2011 am Spielfeldrand. Erfolgreichster Coach der Liga-Geschichte mit acht gewonnenen Meisterschaften bei Borussia Mönchengladbach und Bayern München ist Udo Lattek, knapp gefolgt von Ottmar Hitzfeld, der mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern sieben Mal die Schale holte. Der heutige Schweizer Auswahl-Verantwortliche Hitzfeld kann andererseits für sich in Anspruch nehmen, mit 1,98 Zählern pro Match den besten Punkteschnitt aller Vertreter seiner Zunft in Deutschland vorzuweisen. © dpa
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Der vorletzte Champions-League-Sieg einer deutschen Fußballmannschaft: Dortmunds damaliger Trainer Ottmar Hitzfeld mit dem Pokal 1997. 2001 wurde Hitzfeld auch mit dem FC Bayern Champions-League-Sieger. © dpa
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Schalkes Stürmer Klaus Fischer (r) erzielt am 9. Oktober 1976 das 7:0 und trifft zum viertenmal gegen Bayern-Torhüter Sepp Maier. Der FC Schalke gewinnt im Münchner Olympiastadion das Bundesligaspiel gegen den FC Bayern mit 7:0 und bringt damit den Gastgebern die höchste Bundesliga-Niederlage bei. "Wenn man etwas im Fußball-Geschäft erreichen will, muss man sich auch ein bisschen im Schauspiel-Geschäft auskennen", meinte Maier mal. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Nach einer vergebenen Torchance sitzt Matthias Sammer (r.) neben Trainer Udo Lattek beim Bundesligaspiel MSV Duisburg gegen Borussia Dortmund am 15. April 2000 im Duisburger Wedaustadion auf der Bank. Heute ist Sammer Sportdirektor bei den Bayern. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der frühere Nationalspieler Reinhard "Stan" Libuda (das undatierte Archivbild zeigt ihn im Trikot der deutschen Nationalmannschaft). Die Zeugen Jehovas verhalfen Reinhard Libuda zu Berühmtheit. Sie hatten 1973 in Gelsenkirchen, wo "Stan" damals für Schalke stürmte, ein Plakat aufgehängt. Aufschrift: "Keiner kommt an Gott vorbei.." - und ein Fan schrieb darunter: "... außer Libuda". © dpa
50 Jahre Bundesliga
Die Bayern-Fans haben ihren Torjäger geliebt: Der Brasilianer Giovane Elber dreht am 23. September 2000 nach seiner 1:0-Führung gegen den 1. FC Köln jubelnd ab. Früher galten sie als Exoten - heute sind Ausländer in der Bundesliga nicht selten unumstrittene Stars. Zum Start der Eliteklasse vor knapp 50 Jahren standen neben Hubertus nur zwei weitere Legionäre auf dem Platz. Seitdem folgten 1751 Kicker aus dem Ausland. © dpa

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