"Er hat mich mit Gerd angesprochen!"

Video: FCB-Stars veräppeln Weltmeister Kramer

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Szene aus dem WM-Finale: Thomas Müller sorgt sich um Christoph Kramer, der nach dem Zusammenprall am Boden liegen bleibt.

Mainz - Philipp Lahm, Manuel Neuer und Thomas Müller haben ihren Weltmeister-Kollegen Christoph Kramer nach dessen Blackout im WM-Finale gegen Argentinien (1:0) auf die Schippe genommen.

Im Aktuellen Sportstudio des ZDF erklärten die drei Stars von Bayern München ironisch, was Kramer sie in seiner Verwirrung gefragt habe.

„Ich bin froh, dass bis heute nicht alles ans Tageslicht gekommen ist. Eigentlich hat alles damit angefangen, dass er mir die Kapitänsbinde abreißen wollte“, sagte WM-Kapitän Lahm. „Das war schon krass. Mich hat er immer mit Gerd angesprochen“, ergänzte Müller. „Irgendwann ist er zu mir gekommen: Ey, Manu, lass mich ins Tor“, meinte Neuer.

Christoph Kramer musste nach dem Zusammenprall im WM-Finale schon früh vom Feld.

Lahm erklärte abschließend: „Als er mit dem Schiri das Trikot tauschen wollte, das habe ich gedacht: So, jetzt reicht es!“ Dass Kramer dann ausgewechselt wurde, sei „schon richtig“ gewesen, meinte Müller: „Wer weiß, was er sonst noch alles gemacht hätte, vielleicht hätte er dem Schiri noch die Unterhose ausgezogen.“ Studiogast Kramer verfolgte die Ausführungen mit einem breiten Lächeln und reagierte lässig. „Was da jetzt ans Licht gekommen ist, dafür muss ich gerade stehen und mich entschuldigen“, sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach.

Das Video ist hier auf Youtube zu sehen

Der italienische Final-Schiedsrichter Nicola Rizzoli hatte kürzlich erzählt, Kramer habe ihn nach dem Zusammenprall mit Ezequiel Garay gefragt, „Schiri, ist das das Finale?“ Ich dachte, er macht einen Witz, und sagte, er soll die Frage wiederholen. Da sagte er: 'Ich muss wissen, ob das wirklich das Finale ist.' Ich sagte verblüfft 'Ja', und er antwortete: 'Danke, das war wichtig, das zu wissen.„

Kramer selbst kann sich an die Zeit zwischen dem Schlag in der 17. und der Auswechslung in der 32. Minute angeblich nicht erinnern. `Ich hatte noch immer die Hoffnung, dass ein paar Bilder zurückkommen würden, aber da kam nichts.“

SID

Die 18 WM-Tore von Deutschland im Daumenkino

WM 2014, Deutschland, Tore
18 Tore brauchte Deutschland bei der WM 2014 in Brasilien, um sich den vierten Titel zu holen. Hier finden Sie alle Treffer des DFB-Teams im Daumenkino. © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Den Anfang machte gegen Portugal Thomas Müller: Einen an Mario Götze verursachten Elfmeter verwandelte der Offensivspieler des FC Bayern München gewohnt sicher. © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Kurze Zeit später legte Mats Hummels nach und erhöhte auf 2:0. Einen Eckball von rechts von Toni Kroos getreten köpfte der Innenverteidiger ins Tor. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Hummels eröffnete damit eine fast unheimliche Serie bei Standards. Im Verlauf des Turniers sollten noch vier weitere Tore nach ruhenden Bällen fallen. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Müller hatte nach seinem Tor offenbar Blut geleckt. Noch vor der Halbzeit erzielte er nach Flanke von Kroos aus dem Gewühl mit links sein insgesamt siebtes WM-Tor. © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Und weil er gerade so schön dabei war, setzte er mit seinem Treffer zum 4:0 gegen die Mitfavoriten der deutschen Gruppe auch den Endstand. © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Gegen Ghana kam Deutschland nicht ganz so gut ins Spiel. In der kampfbetonten ersten Halbzeit fiel trotz Chancen auf beiden Seiten kein Tor. Mario Götze brachte Deutschland schließlich etwas slapstickmäßig in Führung. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Eine Flanke von rechts wollte der Münchner per Kopf verwerten, doch der Ball flog in Richtung seines Knies und wurde von dort unhaltbar in den ghanaischen Kasten abgelenkt. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Doch Ghana steckte nicht auf und drehte im Gegenteil das Spiel. 1:2 lag Deutschland zurück, als Miroslav Klose Geschichte schrieb. Ein Eckball von links wurde von Benedikt Höwedes ins lange Eck verlängert, wo Klose einschob. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Der 36-Jährige zog dadurch mit Ronaldo gleich, nun hatten beide insgesamt 15 Tore bei WM-Endrunden erzielt. Endstand gegen Ghana: 2:2. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Im letzten Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten von Amerika war wieder Thomas Müller an der Reihe. Diesmal jedoch mit viel Gefühl: Wieder nach einer Ecke von rechts stand der Stürmer im Rückraum und schlenzte die Kugel zum 0:1-Endstand für Deutschland ins lange Eck. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Im Achtelfinale wartete Algerien auf das DFB-Team. Die Nordafrikaner machten es dem Favoriten unerwartet schwer. Die schlechteste erste Halbzeit der gesamten WM, kritisierten einige Medien gar. In der Verlängerung jedoch drehte Deutschland auf. Besonders in Gestalt von André Schürrle! © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Der verwertete nämlich kurz nach Anpfiff eine Flanke von Thomas Müller von links sehenswert per Hackentrick und ließ dem starken algerischen Torwart keine Chance. © picture alliance / dpa
WM 2014, Deutschland, Tore
Kurze Zeit später kam Mesut Özil zu seinem WM-Tor: Nach einem Schussversuch von Schürrle verwertete er den Nachschuss unter die Latte des algerischen Tores. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Genugtuung für Mesut Özil, der  sich während der Weltmeisterschaft am Zuckerhut einiges an Kritik gefallen lassen musste. Und wichtig für Deutschland, denn Algerien kam noch einmal auf 1:2 heran. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Gegen Frankreich entschied wieder die deutsche Stärke bei Standards das Spiel. Einen zielgenauen Freistoß von Toni Kroos nutzte Mats Hummels zu seinem zweiten Tor bei der Weltmeisterschaft. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Wieder traf er per Kopf. Der französische Keeper Lloris hatte keine Chance. © AFP
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Großer Jubel bei Mats Hummels, der gegen Frankreich auch zum Man of the Match gewählt wurde. © AFP
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Standardstärke fünfter (und letzter) Teil: Den historischen Sieg gegen Brasilien im Halbfinale eröffnete Thomas Müller nach einer Ecke von rechts. Vorlagengeber: Toni Kroos. © AFP
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Dessen Hereingabe verwertete Müller ganz cool mit dem rechten Fuß in den brasilianischen Kasten. © AFP
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In der 23. Minute trug sich dann Miro Klose endgültig in die Geschichtsbücher ein. Nach klasse Pass von Kroos in die Spitze schob er den Ball im Nachschuss zum 2:0 ein. © AFP
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Klose ist dadurch mit 16 Toren alleiniger Rekordhalter bei Treffern in einer WM-Endrunde. © AFP
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Eine Minute später klingelte es schon wieder im Kasten von Julio  Caesar: © AFP
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Toni Kroos, bis jetzt nur als Torvorbereiter in Erscheinung getreten zog mit seinem schwächeren linken Fuß ab und traf zum 3:0. © AFP
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Und er hatte noch nicht genug! In der 26. Minute traf er erneut, diesmal mit rechts. © AFP
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Großer Jubel beim Torschützen und seinen Teamkameraden. © AFP
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Und auch Sami Khedira durfte in diesen historischen sieben Minuten seine starke Leistung veredeln. Nach einem Doppelpass mit Özil traf er zum 5:0 und besiegelte damit den Halbzeitstand (!). © AFP
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Zur zweiten Halbzeit ließen es die Deutschen etwas gemächlicher angehen. Dennoch trafen sie noch zwei Mal. © AFP
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Und zwar in Person von André Schürrle, der zunächst in der 69. Minute auf den Stand von 6:0 erhöhte,... © AFP
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... um dann zehn Minuten später mit einem tollen Volleykracher von links unter die Kracher das letzte deutsche Tor dieses denkwürdigen Abends zu erzielen. © AFP
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Dass Brasilien kurz vor Abpfiff noch das 1:7 erzielte ging da schon fast unter. Die stehenden Ovationen des brasilianischen Publikums warden dem DFB-Team sicher. © AFP
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Im Finale gegen Argentinien entwickelte sich über 90 Minuten ein extrem intensives Spiel, bei dem beide Seiten ihre Chancen auf die Führung hatten. Der entscheidende Treffer sollte aber erst in der 113. Minute fallen. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Mario Götze kam erst in der 87. für Miroslav Klose und erfüllte diesmal ALLE in ihn gesetzten Erwartungen. © AFP
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Einen Wahnsinns-Sprint von André Schürrle folgte eine Flanke mit dem schwachen linken Fuß, der deutsche Edeltechniker nahm mit der Brust an und leitete den Ball in einer Bewegung mit links ins lange Eck weiter. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
1:0 für Deutschland! Götze, der bei der WM einiges schuldig geblieben war, krönte seine engagierte Leistung im Finale und verwandelte ganz Deutschland in ein Meer aus Jubel. © AFP
WM 2014, Deutschland, Tore
Und auch bei seinen Teamkollegen war die Freude natürlich grenzenlos. 17 Tore brauchte Deutschland um ins Finale zu kommen. Mario Götze machte das DFB-Team mit dem 18. zum Weltmeister. © AFP

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