Kapitän des FC Bayern spricht auf PK

Ende der Karriere in Sicht? Manuel Neuer erklärt seine Zukunftspläne

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Manuel Neuer (l.) und Timo Werner beantworteten bei der DFB-PK die Fragen der Journalisten.

Manuel Neuer führt den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän an. Denkt der 33-Jährige an ein Karriere-Ende? Jetzt machte er eine Ansage.

Update vom 3. September: Beim FC Bayern München hat man aktuell kurz Zeit zum Durchatmen - zumindest an der Säbener Straße. Dort herrscht momentan wenig Betrieb, denn viele Nationalspieler vertreten ihre Länder in den kommenden Tagen bei der EM-Qualifikation.

Natürlich auch Manuel Neuer. Der Bayern-Kapitän ist mit Deutschland gegen die Niederlande und gegen Nordirland gefordert. Am Dienstag sprach er auf einer Pressekonferenz über die beiden Partien, die neue Tormusik und: sein Karriere-Ende.

Manuel Neuer: Karriere-Ende nach der Euro 2020?

Der 33-Jährige wurde auf die Euro 2020 angesprochen - es wäre die einzige bedeutende Trophäe, die ihm noch fehlen würde. Sollte er den Pott holen: Wäre das nicht ein guter Zeitpunkt, um über ein Karriere-Ende nachzudenken? „Der EM-Titel ist für uns alle ein großer Traum, auch für mich persönlich natürlich, weil ich das noch nicht erlebt habe“, erklärte der Torhüter. „Dennoch ist es so, dass ich im Hier und Jetzt stehe, mich sehr gut fühle, fit bin und nicht über den Sommer hinaus denke. Deswegen kann ich jetzt nichts bekannt geben.“ 

Nach seinem Statement schob Neuer, dessen Vertrag beim FCB ohnehin noch bis 2021 läuft, ein Lächeln hinterher - wissend, dass er die Frage ausreichend beantwortet hatte, aber wohl nicht ganz die eindeutige Antwort lieferte, die sich der Reporter gewünscht hatte. 

Eindeutig ist dagegen die kurzfristige Zukunft von Jerome Boateng. Er bleibt mindestens bis zum Winter in München. Seinen Geburtstag am Dienstag feierte er mit einem Tänzchen. Gleichzeitig gibt es neue Gerüchte. Wird Boateng etwa angeklagt?

„Was läuft bei Manuel Neuer eigentlich schief?“ - Twitter-Aufreger nach Spiel

Erstmeldung vom 14. August: Cottbus - Große Aufregung um den FC Bayern schon vor Bundesligastart. Neben den Transfer-Tauziehen um einen neuen Star für die Außenbahn, der Supercup-Schlappe gegen Dortmund und dem dürftigen Spiel gegen Energie Cottbus hat ein Bayern-Urgestein jetzt die Wut der Twitter-Gemeinde auf sich gezogen: Manuel Neuer.

Immerhin: Ivan Perisic hat sich bereits im Bayern-Dress vorgestellt (auch wenn er vorerst nicht spielen darf) und die Bayern sind trotz durchwachsener Leistung in der zweiten Pokalrunde (3:1-Sieg bei Energie Cottbus). Die einkehrende Ruhe stört gerade der ansonsten so besonnene Manuel Neuer. 

Manuel Neuer:  „Wir sollten uns nicht den Elfmeter ansehen, sondern die Entstehung“

Neuer beschwerte sich nach dem Spiel im ARD-Interview über die Entstehung des späten Gegentors zum 1:3. Der Cottbuser Berkan Taz verwandelte einen Elfmeter in der Nachspielzeit. „Wir sollten uns nicht den Elfmeter ansehen, sondern die Entstehung“, kommentierte Neuer die Fernsehbilder. Als ihm die Bilder des eigentlich unstrittigen Fouls durch Bayern-Kollegen Leon Goretzka gezeigt wurden, sagte Neuer: „Das war ein Geschenk.“ Goretzka hatte seinem Gegenspieler Taz den Arm um die Hüfte gelegt und ihn festgehalten.

Zuschauer über Manuel Neuer empört: „Das war ein Geschenk??“

Einige ARD-Zuschauer kritisierten Neuers Aussage auf Twitter scharf. „Das war ein Geschenk?? Was für ein unfairer und unsympathischer Mensch dieser Bayerntorwart“ schreibt einer. Ein anderer: „Was läuft bei Manuel Neuer eigentlich schief?“

Die Chance, seine Worte vergessen zu machen, hat Neuer übrigens schon am Freitag: Da beginnt für die Bayern die Bundesliga-Saison zuhause gegen die Hertha aus Berlin.

bah

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