Bis zum 2. September ist noch Zeit

Holt der FC Bayern diesen 40-Millionen-Mann? Berater erklärt: „Wechsel ist weiter möglich“

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Verpflichtet Hasan Salihamidzic noch einen Spieler?

Der FC Bayern München ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen. Karl-Heinz Rummenigge sprach nun über den Stand der Dinge bei Marc Roca.

Update vom 22. August 2019: Der FC Bayern hat in den vergangenen Tagen mächtig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Das Kapitel Neuzugänge im Sommer 2019 schien eigentlich schon beendet - wird es nun nochmal geöffnet?

Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge reagierten nun auf die anhaltenden Gerüchte um Renato Sanches und Jerome Boateng. Unabhängig voneinander erklärten sie, dass man sich beim FC Bayern bis zum 2. September alle Optionen offen halten werde und die bestmögliche Lösung für alle Parteien finden wolle.

Verlassen beide Spieler den Verein? Und falls ja: Wo könnten sich die Bayern dann noch verstärken? Offenbar ist man auf der Suche nach einem weiteren defensiven Mittelfeldspieler. Schon vor Wochen wurde der Spanier Marc Roca diskutiert. Ist das Thema nun wieder heiß?

Marc Roca zum FC Bayern: Schlägt Salihamidzic doch noch zu?

Der 22-Jährige von Espanyol Barcelona ist weiterhin verfügbar. Rocas Berater Juan Manuel Mata Rodriguez erklärte gegenüber Sky nun: „Nach wie vor sind sehr große europäische Klubs an Marc interessiert. Ein Wechsel ist weiter möglich, aber auch ein Verbleib bei Espanyol.“ 

Der spanische Sechser wäre aber nicht unbedingt ein Schnäppchen für den Rekordmeister: Seine Ausstiegsklausel beträgt 40 Millionen Euro „und die müssen gezahlt werden“, betont Rocas Berater. „Es gibt eben Dinge im Leben, über die verhandelt man nicht.“ Die Konkurrenz für den FCB hat es in sich: Nach Sky-Infos soll vor allem Real Madrid um den U21-Europameister buhlen.

Transferangebot für Roca abgelehnt? Rummenigge: „Ich glaube nicht, dass ...“

Update vom 8. August 2019: Das große Thema im Transfer-Sommer ist Leroy Sané. Der Außenstürmer von Manchester City soll zum FC Bayern München wechseln. Nun scheint eine mögliche Horror-Diagnose alles zu ändern

Transferangebot für Roca abgelehnt? Rummenigge: „Ich glaube nicht, dass ...“

Update vom 23. Juli, 20.08 Uhr: Auf der Pressekonferenz zum Abschluss der US-Reise des FC Bayern sprach Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge auch über das Interesse an Espanyols Marc Roca. Und widersprach Medienberichten, wonach die Katalanen ein Angebot des FC Bayern abgelehnt hätten. „Ich glaube nicht, dass wir ein Angebot abgegeben haben“, machte der 63-Jährige die Möglichkeit einer Ablehnung unmöglich. „Es hat keinen Kontakt gegeben.“

Rummenigge wisse um die Ausstiegsklausel des Spaniers, große Verhandlungen mit Espanyol Barcelona wären daher nicht notwendig. Aber weder mit dem Verein, noch mit Roca selbst, habe man bisher gesprochen, beteuerte er.

Rummenigge äußerte sich einen Tag später zu einer wichtigen Personalie nicht. Und dabei handelt es sich um Uli Hoeneß. Der Bayern-Präsident steht angeblich vor dem Aus. Auch das Internet reagiert auf das Gerücht, mit gespaltenen Meinungen

Marc Roca zum FC Bayern? Espanyol Barcelona schmettert dieses Angebot ab

Update vom 23. Juli, 12.28 Uhr: Während sich der FC Bayern weiterhin in den USA auf die neue Saison vorbereitet, passiert auf dem Transfermarkt nach wie vor sehr wenig. Sportdirektor Hasan Salihamidzic war in München geblieben, um sich besser auf potenzielle Neuzugänge konzentrieren zu können.

Offenbar gibt es jetzt aber einen Rückschlag: Angeblich soll Espanyol Barcelona ein Bayern-Angebot für Marc Roca vorliegen haben. Selbiges soll den Katalanen aber nicht gefallen. Wie der spanische Radiosender Catalunya Radio in seiner Sendung Club de la Mitjanit berichtete, habe der deutsche Rekordmeister 18 Millionen Euro für den Sechser geboten. Zu wenig!

Marc Roca zum FC Bayern München? Espanyol Barcelona lehnt erstes Angebot offenbar ab

Weiter heißt es, dass Roca nur für die festgeschriebene Ablösesumme in seiner Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro zu haben sei. Sollte das Gerücht stimmen, wären die Bayern also viel zu niedrig eingestiegen. 

Dabei besteht aber offenbar auch kein Grund zur Eile. Medienberichten zufolge sei der FC Bayern München sich mit Marc Roca bereits einig – gut möglich also, dass die spanischen Verantwortlichen einfach versuchen, den Preis nach oben zu ziehen. Währenddessen hat der FC Bayern sein neues Champions-League-Trikot präsentiert. Gefällt es Ihnen? Im Netz ging außerdem ein lustiges Streitgespräch viral. Das Thema: Ist Niko Kovac ein besserer Trainer als Zinedine Zidane?

Marc Roca im Anflug? FC Bayern schätzt ihn wegen dieser Qualität

Update vom 18. Juli, 10.25 Uhr: Marc Roca würde gerne der nächste Xabi Alonso werden – vielleicht sogar als Sechser des FC Bayern München. Schlecht für ihn: In München ist man im Mittelfeld eigentlich gut besetzt. Gut für ihn: Dank seiner Zeit in der Jugend bei Espanyol Barcelona kann er auch als Linksverteidiger eingesetzt werden.

Sein Wechsel hin zum Sechser erfolgte erst später in der A-Jugend, wie er der katalanischen Zeitung El Periódico in einem Interview verriet. „Ich war körperlich kleiner und schwächer als die anderen und musste Techniken entwickeln. Garcia Escribano, mein Trainer in der U19, sagte mir dann irgendwann, dass er mich nicht mehr als Linksverteidiger sehe. Ich sagte ihm, dass ich ihm da zustimme und er versuchte es mit mir im Mittelfeld“, erklärte Roca in dem Interview.

Roca zum FC Bayern? Er kann auch als Linksverteidiger spielen

Der deutsche Rekordmeister könnte also in Roca den polyvalenten Spieler gefunden haben, der angesichts der Transfer-Flaute theoretisch in die Bresche springen könnte – ehe sich FCB-Trainer Niko Kovac gezwungen sieht, das System umzustellen. Der spanische U21-Europameister jedenfalls würde einem erneuten Positionswechsel wohl pragmatisch gegenübertreten. Schon damals sagte er: „Ich fing an, das Beste daraus zu machen.“

Roca gilt als Favorit für die Sechser-Position beim FCB. Sollte es mit einem Deal aber nicht klappen, könnte ein argentinischer Nationalspieler in den Fokus geraten.

In der Offensive will man sich in München ebenfalls noch verstärken. Kommt es zum Mega-Deal mit Neymar? Oder entscheidet sich Leroy Sané für die Säbener Straße? Vielleicht kommt aber auch ein anderer spanischer U21-Nationalspieler. Ein Neuzugang machte beim ersten Testspiel schon mal eine gute Figur. Bundesliga-Fans müssen sich künftig außerdem umstellen: Eurosport hat seine TV-Rechte an einen Konkurrenten verkauft, der direkt die Preise erhöht hat.

Marc Roca zum FC Bayern München: Wird er der nächste Alonso?

Update vom 17. Juli, 16.52 Uhr: Warum noch ein Mittelfeldspieler für den FC Bayern München? Die Antwort dürfte Marc Roca selbst gegeben haben. Der Sechser will nämlich in keine geringeren Fußstapfen als die von Xabi Alonso treten. 

Rummenigge machte nie einen Hehl daraus, wie wichtig Alonso für die Entwicklung des FC Bayern war. Wenn es nach Roca geht, würde der Bayern-Boss wohl bald ähnliches über ihn sagen. „Ich habe ihn (Alonso, Anm.d.Red.) immer bewundert. In Liverpool, in Madrid, bei Bayern, in der spanischen Nationalmannschaft ... Er beherrschte alle Facetten des Spiels“, sagte Roca gegenüber der katalanischen Zeitung El Periódico

Und weiter: „Defensiv war er immer gut positioniert, er war aggressiv auf dem Platz, er wechselte perfekt den kurzen und den langen Pass ... Er erfüllte alle Qualitäten des guten Mittelfeldspielers. Es war großartig. Ich wünschte, ich könnte eines Tages wie er spielen.“

Vielleicht hat sich der deutsche Rekordmeister also den nächsten Alonso geangelt – eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Rummenigge jedenfalls würde es freuen.

FC Bayern mit Marc Roca einig? Jetzt reagiert sein aktueller Verein

Update vom 17. Juli 2019, 12.16 Uhr: Der Transfer von Marc Roca zum FC Bayern biegt auf die Zielgerade ein. Der Spieler und die Münchner sollen sich bereits einig sein. Allerdings stellt sich Rocas aktueller Verein Espanyol Barcelona in Punkto Ablösesumme offenbar stur. Einem Bericht der spanischen Marca nach will Espanyol nicht mit den Bayern über eine geringere Ablöse verhandeln. Dies soll der Verein auch schon dem FC Bayern mitgeteilt haben. Heißt: Der FCB müsste die vollen 40 Millionen Euro zahlen, die als Ausstiegsklausel in Rocas Vertrag stehen. Die Münchner sollen darauf gehofft haben diese Summe noch senken zu können.

Marc Roca zum FC Bayern? Einigung gemeldet

Update vom 16. Juli 2019, 21.43 Uhr: Nun scheint alles sehr schnell zu gehen in der Causa Marc Roca. Nach einem Bericht der spanischen Marca haben sich der FC Bayern und der 22-Jährige Sechser von Espanyol Barcelona prinzipiell einigen können. Knackpunkt sei aber noch die Ablösesumme. Dem Bericht nach hat Roca eine Ausstiegsklausel von 40 Millionen. Offiziell hat Roca in Barcelona noch Vertrag bis 2022.

Der Bericht passt zu tz-Informationen, wonach Roca beim FC Bayern intern als Wunschspieler gehandelt wird. Zudem war Hasan Salihamidzic am Montag zu einem Blitz-Trip nach Paris gereist. Womöglich ging es dabei um Roca.

FC Bayern hat neuen Wunschspieler: Kommt dieser U21-Youngster?

Update vom 16. Juli 2019: Der FC Bayern München will sich in der Sommer-Transfer-Periode unbedingt noch einmal verstärken. Unter anderem will man auf der Sechser-Position nachlegen. Nach der Absage des Spaniers Rodri gibt es nun offenbar einen neuen Favoriten: Nach tz-Informationen gilt Marc Roca von Espanyol Barcelona intern als neuer Wunschspieler bei den Münchnern. 

Dass der FCB auf der Sechs noch einmal Verstärkung holen will, bestätigte zuletzt auch Karl-Heinz Rummenigge: „Möglicherweise wird im Zentrum noch nachgebessert“, so der FCB-Boss.

Die Münchner sind auf dem Transfermarkt vor allem auf der Suche nach flexiblen Spielern. Einen solchen haben sie bereits in ihren Reihen: Joshua Kimmich. Der DFB-Spieler wäre auf der rechten Verteidiger-Position gesetzt, drängt aber ebenfalls ins defensive Mittelfeld. Der FCB sucht allem Anschein nach auf beiden Positionen nach Verstärkung. Aufgrund einer besonderen Konstellation ist das Bundesliga-Transferfenster in diesem Jahr länger offen als sonst.

Video: Messi gegen Marc Roca - mit eindeutigem Gewinner 

FC Bayern München: Interesse an Marc Roca - Der U21-Youngster im Visier des FCB

München - Wer spielt in der neuen Saison im Trikot des FC Bayern München? Diese Frage beschäftigt wohl nicht nur die Fans des Rekordmeisters. Dabei liefen die Transfer-Bemühungen der Roten zuletzt eher schleppend. 

Der FC Bayern München kassierte einen Korb nach dem anderen. Nun tauchte plötzlich ein ganz neuer Name in der Gerüchteküche auf. 

Wildes Gerücht aus Spanien: Kommt jetzt dieser Youngster zum FC Bayern?

Dass bei den Münchnern noch Handlungsbedarf besteht, unterstrich die Forderung von Niko Kovac nach vier neuen Spielern. Im zentralen Mittelfeld waren die Münchner an Rodrigo von Atlético Madrid interessiert, doch der Spanier entschied sich für Manchester City

Beim zweitgrößten spanischen Radiosender Onda Cero wurde in der Fußball-Sendung Radioestadio nun über das Interesse der Münchner an Marc Roca von Espanyol Barcelona berichtet. 

Der 22-Jährige trifft im Finale der U21-Europameisterschaft am Sonntag mit Spanien auf die deutsche Nationalmannschaft, die sich im Halbfinale mit 4:2 gegen Rumänien durchsetzte. 

Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers läuft bei Espanyol noch bis 2022. Darin ist jedoch eine Ausstiegsklausel über 40 Millionen Euro verankert, die für die Bayern durchaus bezahlbar wäre, wie ein Bericht über das „Festgeldkonto“ des FC Bayern zeigt. 

FC Bayern München: Wechsel von Matthijs de Ligt offenbar vom Tisch

Woher der Radiosender die Infos über ein mögliches Interesse hat, ist unbekannt. Allerdings äußerte sich der Spieler selbst in der Sendung. „Ich bin sehr glücklich in Barcelona. Ich muss den Moment leben“, sagte Marc Roca, dessen Marktwert laut transfermarkt.de bei 30 Millionen Euro liegt. 

Mal sehen, ob die Chef-Etage des FCB bei Roca mehr Erfolg hat, als zuletzt bei Rodrigo. Auch die Innenverteidiger Matthijs de Ligt und Sepp van den Berg entschieden sich gegen einen Wechsel nach München. Und was tut sich noch auf den Außenpositionen? Leroy Sané, Ousmane Dembélé oder Callum Hudson-Odoi - die Liste der Kandidaten ist lang.

Derzeit scheint sich anzudeuten, dass sich das Verhältnis zwischen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und und Trainer Niko Kovac verbessert

tz/mm

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