Watzke dementiert Deal mit Madrid-Bossen

Reus will nicht mit dem BVB sprechen - Real baggert

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Marco Reus und kein Ende ... Wo spielt der BVB-Star ab Sommer 2015?

Dortmund - Langsam wird es unübersichtlich in der Causa Marco Reus. Der Star von Borussia Dortmund hat offenbar Gespräche mit seinem aktuellen Klub auf Eis gelegt, dafür mischt jetzt Real Madrid kräftig mit.

Bei welchem Verein spielt Marco Reus ab Sommer 2015? Weiter bei Borussia Dortmund? Beim FC Bayern? Bei Real Madrid? Oder doch bei einem Klub, den man derzeit weniger auf dem Zettel hat (Manchester United, Manchester City, FC Barcelona). Die Frage nach der Zukunft des derzeit verletzten BVB-Stars gehört zu den spannendsten, die Fußball-Deutschland in diesen Tagen bewegen.

Der angebliche Nicht-Angriffspakt zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern hatte am Wochenende für Aufsehen gesorgt. Jetzt sind neue Details über die momentane Situation des 25-Jährigen ans Licht gekommen. Während der Spieler zu seiner sportlichen Zukunft ebenso schweigt wie die Verantwortlichen des FC Bayern, sprechen andere anscheinend ganz gern über den begehrten Nationalspieler - beispielsweise sein (Noch-)Arbeitgeber Borussia Dortmund. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dementiert nämlich in der "Bild"-Zeitung ein angebliches Vorkaufsrecht für Real Madrid. Die "Marca" hatte berichtet, dass der spanische Rekordmeister seine Bemühungen um eine Reus-Verpflichtung intensiviert habe, und dass die Borussia den Real-Bossen versprochen habe, sie über alle aktuellen Entwicklungen im Fall Reus, wie zum Beispiel Anfragen anderer Vereine für den Spieler, zu informieren. Alles vor dem Hintergrund, dass man auf Seiten der Borussia unbedingt vermeiden möchte, dass er innerhalb der Bundesliga zu den Bayern wechselt.

Marco Reus: Derzeit keine Gespräche mit dem BVB

Das sei alles nicht wahr, behauptet BVB-Boss Watzke. "Das ist totaler Unfug, dass es ein Vorkaufsrecht gibt. Marco entscheidet ganz alleine, wohin er geht. Was sollen wir denn machen, wenn er die Klausel zieht?" Die Klausel, das ist der 25-Millionen-Euro-Zusatz in Reus' Vertrag beim BVB. Wenn ein Verein bereit ist, diese Summe zu bezahlen und Reus das Angebot annimmt, kann die Borussia ihn nicht halten.

Angesichts der Aussagen von Watzke ("Marco entscheidet alleine, wohin er geht") darf interpretiert werden, dass man den Kampf um den Superstar in Dortmund bereits aufgegeben hat. Dazu passt eine Meldung der "Sport Bild", wonach Reus das Angebot der Borussia auf eine Vertragsverlängerung sowie weitere Verhandlungen abgelehnt habe.

Bereits im Mai soll es erste Gespräche zwischen Reus und dem BVB gegeben haben, zu Beginn dieser Saison folgte dann ein schriftliches Angebot des Tabellenletzten an den Spieler: darin enthalten eine Aufstockung des Jahresgehalts von 4,5 auf acht Millionen Euro, dazu eine Zusatzzahlung, damit die Ausstiegsklausel entfällt. Dieses lehnte Reus allerdings ab, berichtet die "Sport Bild". Auch der Bitte seines Arbeitgebers, sich bis Ende Oktober noch einmal zusammensetzen, seien Reus und seine Berater nicht nachgekommen - die Reus-Seite sei momentan nicht gesprächsbereit. Einerseits verständlich, da sich Reus derzeit primär um seine Rekonvaleszenz nach seinem Außenbandriss kümmert. Andererseits ein deutliches Zeichen, dass der Spieler sich mit einem Abschied aus Dortmund beschäftigt.

Der Spieler aber schweigt, genau wie die Bayern. Ob das etwas zu bedeuten hat, wird die Zukunft zeigen.

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