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Erst Müller, jetzt Reus - ARD-Reporterin wird bei Live-Interview schon wieder angeblafft

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Von: Florian Schimak

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Marco Reus (M.) und Thomas Müller (l.) hatten schon so ihre Begegnung mit Valeska Homburg.
Marco Reus (M.) und Thomas Müller (l.) hatten schon so ihre Begegnung mit Valeska Homburg. © Sven Simon/Matthias Koch/Eibner/IMAGO

Borussia Dortmund ist im DFB-Pokal gegen Zweitligist FC St. Pauli ausgeschieden. Im Anschluss zeigt sich BVB-Kapitän Marco Reus dünnhäutig - wie einst schon Thomas Müller.

Hamburg - Fußball und Emotionen gehören einfach zusammen. Ob nach einem Sieg der freudestrahlende Trainer oder - im anderen Fall - der enttäuschte Star, der die Niederlage erklären muss. Für die Fans und Anhänger vor dem Fernseher meist ein kleines Highlight. Vor allem im DFB-Pokal! (Alle Spiele vom Mittwochabend bei tz.de im Live-Ticker).

Auch beim peinlichen Pokal-Aus von Borussia Dortmund beim FC St. Pauli gab es einmal mehr solch einen Fall. So wurde Marco Reus nach der Partie am Millerntor zur Niederlage befragt. Dabei wollte ARD-Reporterin Valeska Homburg den Gemütszustand des BVB-Kapitäns erfahren. „Jetzt sind Sie nicht mehr im Pokal dabei, in der Liga sind die Bayern ein bisschen enteilt, in der Champions League raus. Joa, das ist erst mal nicht so toll, ne?“, fragte sie.

DFB-Pokal: Erst Müller, nun Reus - ARD-Reporterin wird nach Spiel wieder angeblafft

Dass Reus nach dem Live-TV-Spiel auf diese Frage nicht mit einem breiten Grinsen antwortete, dürfte auch jedem klar gewesen sein. Doch dass der BVB-Star die Reporterin derart anblafft, war dann doch überraschend. „Wo sind die Bayern jetzt enteilt?“, wollte Reus von Homburg wissen: „Sechs Punkte, richtig! Sollen wir jetzt aufgeben, oder was?“

Sichtlich enttäuscht fuhr Reus fort: „Das müssen wir erst mal sacken lassen. Wir haben eine riesige Chance verpasst, den Pokal wieder zu gewinnen. Das ist sehr bitter gerade.“ Als amtierender Pokalsieger war das frühe Aus gegen den Tabellenführer der 2. Liga natürlich ein Rückschlag nach dem verheißungsvollen Jahresbeginn der Schwarz-Gelben.

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Doch Moment mal! Frühes Pokal-Aus, stinkiger Fußball-Star und Valeska Homburg - war da nicht mal was? Fast genau vor einem Jahr lederte Thomas Müller gegen die ARD-Frau. Der Grund war die Niederlage des FC Bayern im DFB-Pokal bei Holstein Kiel im Elfmeterschießen.

Damals dachte der FCB-Star, dass die ARD-Reporterin nach der Pokal-Blamage gelacht habe, weshalb es fast zum Eklat kam und Müller in Richtung Homburg raunte: „Natürlich haben Sie gelacht!“ Die Aktion schlug hohe Wellen, kurz darauf entschuldigte sich der Nationalspieler mit einem Post auf Instagram bei der Reporterin: „Valeska Homburg, das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können - nichts für ungut“, schrieb Müller.

Nun also Reus, der nach einer Pokal-Niederlage Homburg anfuhr. Damit bleibt festzuhalten, dass man als ARD-Reporterin bei peinlichen Pokal-Niederlagen wahrlich kein einfaches Leben hat. Das Gute: Der BVB und die Bayern sind raus, im Viertelfinale sollte es für Homburg also wieder deutlich entspannter werden... (smk)

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