Im Audi Star Talk auf Sky

Götze: "Würde mich freuen, wenn Marco kommt"

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Mario Götze plaudert beim Audi Star Talk auf Sky (Montag, 20. Oktober, 22.30 Uhr) aus dem Nähkästchen.

München - Wie fühlt es sich an, der Final-Torschütze zu sein? War er immer schon ein Bayer? Und wie war das mit dem Messi-Selfie? Das und mehr verrät Mario Götze am Montagabend im Audi Star Talk auf Sky.

...über die aktuelle Situation bei Borussia Dortmund und Marco Reus:

„Gerade die Situation vor der Weltmeisterschaft…als Fußballer weiß man, wie man sich in so einer Situation fühlt. Dann wird man auch noch Weltmeister. Das ist schon eine bittere Erfahrung für ihn. Und auch jetzt, dass er sich wieder verletzt hat - dann muss er sich wieder zurückkämpfen. Ich bin guter Dinge, dass Borussia Dortmund wieder in die Spur zurückfindet, dass sie wieder ihre Punkte holen werden. Davon bin ich fest überzeugt!

...über einen möglichen Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern München:

„Ich verstehe mich sehr, sehr gut mit Marco. Ich freue mich immer, ihn bei der Nationalmannschaft zu sehen. Wir hatten ja auch ein super Jahr in Dortmund. Ich verstehe mich sehr, sehr gut mit ihm. Natürlich würde ich mich freuen, wenn er kommt. Aber das ist seine Entscheidung….“

...über seine Fan-Utensilien – FC Bayern Bettwäsche:

Helmut Albat (Marios Jugendtrainer, SC Ronsberg):

„Er hat in Bayern-Bettwäsche geschlafen, auch noch, wo er schon in Dortmund (Götze wechselte in die E1-Jugend (8 Jahre alt), nach Dortmund, Anm.d.Red.) war. Das habe ich selber gesehen!“

Dazu Mario Götze:

"Ja, das stimmt. Ich hatte Bayern-Bettwäsche. Ich hatte damals auch ein Trikot von Zé Roberto! Ich glaube, wenn du im Allgäu, in Memmingen geboren bist, daher ja auch schnell in München bist, ist diese Verbindung einfach da!“

...über den Wechsel zum FC Bayern:

„Es ist mein Leben. Es ist meine Entscheidung. Ich musste damit leben. Ich muss damit umgehen. Deshalb muss und werde ich immer alles selbst entscheiden. Ich werde mir Ratschläge einholen, das ist ganz klar. Ich bin 22 Jahre, da kann ich nicht alles wissen und auch nicht alles richtig machen. Aber die Entscheidung treffe ich selbst. Es war keine einfache Entscheidung. Ich wusste auch nicht, was auf mich zukommt. Ich wollte eine neue Herausforderung haben, wollte mich weiterentwickeln, einfach unter diesem Trainer trainieren (Pep Guardiola, Anm.d.Red.) und mit dieser Mannschaft spielen, viel von den Mitspielern lernen. Es war einfach eine neue Herausforderung für mich, dieser wollte ich nachgehen. Ich wusste in dem Moment nicht, was auf mich zukommen wird!“

...über Götze:

„Ich bin noch sehr, sehr jung. Ich bin erst 22 Jahre! Ich kann noch nicht alles richtig machen. Man muss eben auch die ganzen Prozesse und Abläufe kennenlernen. Man muss einem auch Spielraum für Fehler geben, die man dann auch macht, was die Öffentlichkeit und Fußball betrifft! Dafür braucht man eine gewisse Zeit. Die braucht doch jeder. Wenn man eine Ausbildung macht, wenn man Arbeiten geht. Das ist ganz normal. Wenn man dann über sich während einer Weltmeisterschaft (Kritik an der Person Mario Götze, Anm.d.Red.) etwas liest, ist dann eine Sache, die einen nicht ganz kalt lässt. Aber die Leute, die mich kennen, die wissen wie ich bin. Mit den Leuten, mit denen ich mich umgebe, egal ob bei Bayern oder beim DFB. Meine Familie. Ich denke, dass die mich als Menschen auch schätzen.“

...über das Kennenlernen seiner Freundin Ann-Kathrin Brömmel:

„Das hat sich damals einfach so ergeben, als wir uns in Düsseldorf einmal gesehen hatten. Ich weiß auch nicht, was sie an mir gefunden hat…“

...über das WG-Leben im Hause Götze (mit Bruder Fabian):

Moderator Gronewald: Ihr wohnt in einer WG. Läuft das immer einfach?

Götze: Größtenteils!

Moderator: Was läuft nicht so gut?

Götze: Das Kochen…!“

...über sein WM-Final-Tor:

„Man kann es nicht wirklich beschreiben! Man kann es in diesem Moment einfach nicht begreifen. Da sind plötzlich alle Mitspieler auf mich zugelaufen. Es war unbeschreiblich. Man realisiert das nicht wirklich. Einerseits hat man das Gefühl, ich habe einen großen Teil dazu beigetragen. Aber ich wusste in dem Moment, wie auch die Mannschaft, dass noch sieben Minuten zu spielen waren. Es hätte also auch sein können, dass noch etwas passiert. Die letzten sieben Minuten waren eher noch so ein Highlight. Gerade dieser Freistoß von Messi. Wir sind einfach nur in der Mauer gestanden und haben gebetet, dass nichts mehr passiert. Das war unglaublich.“

...über das (Twitter-) Foto mit Lionel Messi nach dem WM-Finale:

„Wenn ich ehrlich bin, ich war gerade bei einer anderen Pressekonferenz, weil ich die Trophäe für den „Man of the Match“ bekommen habe. Dann hab ich ihn gesehen, von hinten und bin ihm noch hinterhergerannt, um ein Bild zu kriegen. Nicht er wollte ein Bild von mir, sondern es war genau andersherum…(lacht).“

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