WM-Finaltorschütze zeigt sich hochmotiviert

Götze: Was er an Pep besonders bewundert

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Mario Götze will mit dem FCB in dieser Saison hoch hinaus.

München - Nach einer schwierigen ersten Saison bei den Bayern ist Mario Götze nun mittendrin, statt nur dabei. Nun hat er sich zu seinen Zielen und dem nächsten Gegner geäußert.

Im Achtelfinale der Champions League gibt es keine leichten Gegner mehr. Zumindest wenn man Mario Götze Glauben schenken darf, und er sollte es eigentlich wissen. Drei Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege, ein Champions-League-Finale und nicht zuletzt natürlich das entscheidende Tor zum WM-Titel sammeln sich auf der Erfolgsliste des erst 22-Jährigen.

Im Interview mit bundesliga.de sprach Götze nun über das heutige Hinspiel (Anstoß 20.45 Uhr bei uns im Live-Ticker) bei Schachtjor Donezk. Die Mannschaft aus der Ukraine sei vielleicht auf dem Papier das leichteste Los, steht aber "nicht zufällig" im Achtelfinale der Königsklasse. "In der Gruppenphase hat sich das Team locker durchgesetzt", so Götze. "Wir werden Donezk respektieren und mit Demut auftreten."

Dennoch sieht er den mit Spielern aus Brasilien gespickten Gegner nur als Zwischenschritt zum großen Ziel: Dem Finale in Berlin. Götze ist "felsenfest davon überzeugt", dass die Bayern dies erreichen können, "das Potential haben wir ohnehin." Der Sieg in der Königsklasse gehört für ihn zu den Prioritäten. Doch dazwischen stehen noch einige hochkarätige Gegner. "Real Madrid und Chelsea London sind die gefährlichsten Mannschaften", urteilt der Edeltechniker. Mit deren hoher Qualität und stark besetzten Kadern müssen es die Bayern aufnehmen.

Feinheiten werden auf dem Weg zum großen Ziel laut Götze den Unterschied machen: "Die Tagesform, das Glück, die Verletzten, die Gesperrten und so weiter. Aber auch der Wille spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir sind sehr hungrig."

Entscheidend wird aber auch einmal mehr der Trainer sein. Und von dem hält Mario Götze eine ganze Menge. "Vor allem die taktische Finesse" bewundert er an Pep Guardiola. "Dank der Flexibilität sind wir nun unberechenbarer denn je." Von dessen Detailarbeit würden die Spieler unheimlich viel lernen. Und auch die Ansammlung von Stars in der Bayern-Mannschaft sieht Götze eher als Vorteil. Denn dadurch "entwickelt man sich automatisch weiter".

Dennoch will der Offensivmann weiter an sich arbeiten: "Im taktischen Bereich kann ich noch besser werden, was meine Abläufe betrifft." Götze ist sich seiner und auch der Klasse seiner Mannschaft bewusst. Vermutlich braucht man diese Art des Selbstbewusstseins auch, um große Ziele zu erreichen. Und die hat der Memminger mit seinen Bayern noch.

bix

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