"Ein ganzer Haufen voll Typen"

Gomez schwärmt von Ex-Kollegen und Guardiola

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Mario Gomez (r.) im Trainingslager im Juni 2013 mit Philipp Lahm.

München - Mario Gomez gerät im Gespräch über den FC Bayern ins Schwärmen. Gleich mehrere Ex-Kollegen haben es ihm angetan. Der Ex-Bayer gibt zu: Er vermisst München.

Nach der historischen Triple-Saison 2013 war für Mario Gomez Schluss beim FC Bayern. Ins Trainingslager im Trentino mit dem neuen Cheftrainer Pep Guardiola war er noch dabei, doch dann blieb er gleich in Italien und wechselte zum AC Florenz. Dort kam er bislang nicht in Schwung, Verletzungen stoppten den 29-Jährigen immer wieder. Erst in 17 Spielen kam er seither zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore.

Doch seine Ex-Kollegen hat der Nationalstürmer nicht aus den Augen verloren. Er blickt zurück auf seine Münchner Zeit. "Vorher gab es immer eine große Handvoll Zweifler, weil der Erfolg fehlte. Champions-League-Sieger werdet ihr nie, dazu fehlen die Typen, hieß es", erinnert er sich im Gespräch mit dem Kicker. "Jetzt sind es plötzlich doch alles Typen. Da muss ich lächeln, denn das sind alles absolute Granaten."

Gomez gerät in den Schwärm-Modus und hebt gleich mehrere seiner Ex-Mitspieler hervor: "Arjen Robben, was für ein Vorbild an Einstellung. Was er hinter sich hat und was er jeden Tag investiert. Philipp ist seit fast zehn Jahren da, den kannst du nachts um drei wecken und er spielt Weltklasse, egal auf welcher Position. Boateng wird endlich anerkannt, er ist ein absoluter Turm in der Abwehr. Alaba kam als Youngster zu uns und reifte in zwei Jahren zur Weltklasse. Franck, Thomas, Manu - das ist ein ganzer Haufen voll Typen."

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Gomez ist beeindruckt, wie sich der FC Bayern unter Pep Guardiola weiterentwickelt hat. Welche Rolle er spielen würde, wenn er noch in München wäre? "Sicher nicht auf der Zehn oder auf der Sechs", so Gomez, der anmerkt, dass auch im "stürmerlosen System Guardiola" oftmals ein Mario Mandzukic oder jetzt ein Robert Lewandowski spielt. "Ein super intelligenter Trainer, soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann."

Mario Gomez und der FC Bayern - das waren 75 Tore in 115 Einsätzen. Wohl fühlte er sich anscheinend, denn auf die Frage, was er in Italien vermisse, sagt er: "Die Familie, die Stadt München, das Frühstück."

fw

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