Das sagt Guardiola zur Götze-Zukunft

"Mario hat Vertrag, ist mein Spieler, aber…"

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Hoch im Kurs bei den Autogrammjägern: Mario Götze.

München - Es sind keine einfachen Tage für Mario Götze. Sportlich ist er in den bisherigen Tests des FC Bayern noch gar nicht in Erscheinung getreten, dennoch ranken sich jeden Tag neue Gerüchte um ihn.

Seit vergangenen Mittwoch das Interesse des FCB an Arturo Vidal von Juventus Turin bekannt geworden ist, wird der Weltmeister im Gegenzug mit den Italienern in Verbindung gebracht. Die tz weiß: Ein Wechsel zu Juve ist für Götze im Moment überhaupt kein Thema.

Trotzdem kochte die Diskussion um die Zukunft des 23-Jährigen am Wochenende wieder hoch. Ein italienischer Journalist hatte am Samstagmittag ein Interview mit dem WM-Siegtorschützen geführt, am Abend wurden plötzlich die Spekulationen um einen Abschied nach Turin durch Aussagen von Götze befeuert. Der Haken: Die verbreiteten Worte des FCB-Stars waren teilweise aus dem Zusammenhang gerissen, teilweise falsch wiedergegeben. Zumindest nach Ansicht von Götze. Der schritt nach dem Spiel gegen Valencia direkt mit FCB-Mediendirektor Markus Hörwick in die Mixed Zone, um den Journalisten zur Rede zu stellen. Den traf tatsächlich keine Schuld, allerdings hatten seine Kollegen in der Redaktion Götzes Aussagen auf Twitter tatsächlich verfälscht. Der Offensivallrounder sagte am Abend in der Mixed Zone: „Ich möchte das nicht kommentieren.“

Zwar stellte Hörwick auf der gestrigen Pressekonferenz noch einmal klar, dass der Edeltechniker sich derzeit mit keinem anderen Verein beschäftige, dennoch setzten die Bayern den Spekulationen kein endgültiges Ende. Denn Pep Guardiola vermied ein klares Treuebekenntnis. „Mario hat einen Vertrag hier und ist mein Spieler. Aber welche Spieler wir kaufen oder verkaufen, hängt vom Verein ab. Als Trainer kann ich nur meine Meinung sagen: Er ist ein Top-Spieler“, sagte Guardiola. Unverzichtbar klingt Götze beim Spanier freilich nicht, auch wenn Pep noch anfügte: „Mein Kopf sagt mir, dass Mario die ganze Saison hier sein wird.“

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Das wird zeitnah auch Arturo Vidal sein, wenngleich die Unterschrift des Chilenen unter den ausgehandelten Fünf-Jahres-Vertrag noch fehlt. Und auch wenn Karl-Heinz Rummenigge bereits bekräftigte, dass der FCB nach Bastian Schweinsteiger keinen weiteren Spieler an Manchester United abgeben würde, reißen die Spekulationen um Louis van Gaals Wilderertour bei seinem Ex-Klub nicht ab. Wie der Daily Express berichtet, sieht der Holländer intern die Transfers von Thomas Müller und Robert Lewandowski als oberste Priorität an. Nach den Abgängen von Robin van Persie und Radamel Falcao braucht van Gaal zwei neue Offensivkräfte – und hat sie offenbar bei seinem Ex-Klub gefunden. Die Frage ist, ob der auch mitspielt. Geht es nach Rummenigge, wohl kaum. Aber der Sommer ist ja lang…

sw

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