Ex-Verteidiger äußert sich

Babbel: "Götze-Wechsel zu Bayern nicht nachvollziehbar"

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Markus Babbel war insgesamt elf Jahre beim FC Bayern aktiv und ist derzeit Trainer des FC Luzern.

München - Mario Götze spielt seit drei Jahren für den FC Bayern. Durchstarten konnte er unter Pep Guardiola bislang nicht. Für Markus Babbel war ein Scheitern vorprogrammiert.

Seit drei Spielzeiten schnürt Mario Götze seine Fußballschuhe für den FC Bayern. Zur selben Zeit schlug Pep Guardiola seine Zelte in München auf. Als Antrittsgeschenk wünschte sich der Übungsleiter den Brasilianer Neymar. Doch den Wunsch konnten oder wollten die Münchner Verantwortlichen dem Katalanen nicht erfüllen. Sie überzeugten ihren neuen Trainer vom deutschen Wunderkind und verpflichteten Götze von Borussia Dortmund.

Guardiola und Götze passt nicht

Doch so richtig warm sind sich Guardiola und Götze nie geworden. Obwohl der Siegtorschütze des WM-Finals in der Offensive jede Position bekleiden kann, gelang es dem 23-Jährigen bislang nicht, sich unter dem Spanier in der Startelf zu etablieren. In den wichtigen Spielen in Champions League und Bundesliga saß der Ex-Dortmunder meist nur auf der Bank. In dieser Spielzeit sollte alles besser werden. Doch nach gutem Saisonstart setzte ihn ein Muskelsehnenausriss für fünf Monate außer Gefecht. Seitdem kämpft der deutsche Nationalspieler verbissen um Einsatzzeiten bei den Roten.

Babbel: "Götze-Wechsel zum FC Bayern zu früh"

Am Sonntag äußerte sich der Ex-Bayernspieler Markus Babbel in der Fußball-Talk-Sendung Sky90 zur Causa Götze. "Ich konnte den Wechsel zum FC Bayern damals schon nicht nachvollziehen. Wenn ich in dem Alter zum FC Bayern gehe, dann muss ich mir vorher Gedanken machen. Dazu war er bei einer top Mannschaft und hatte einen Trainer, der voll auf ihn stand." Mit 18 Jahren gelang dem gebürtigen Allgäuer der Durchbruch bei den Schwarz-Gelben. Unter Trainer Jürgen Klopp war er drei Jahre lang ein Fixpunkt in der Offensive, ehe er sich dem deutschen Rekordmeister anschloss. "Für mich kam der Wechsel viel zu früh", schlussfolgerte Babbel.

Götzes Zukunft weiter offen

Bis Juni 2017 steht der Jungstar in München noch unter Vertrag. Gerüchte über seine Zukunft häufen sich. Auch über eine Rückkehr nach Dortmund wird spekuliert, obwohl die BVB-Fans zur Personalie ein klares Statement abgegeben haben. Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer teilte unlängst mit, dass man zunächst das Saisonende abwarten wolle und auch sehen müsse was der Spieler will. Unklar ist zudem, wie der künftige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti plant. "Es wird das Allerwichtigste sein, dass er ein Gespräch mit dem kommenden Trainer führt“, mischte sich auch Bundestrainer Joachim Löw in die Diskussion ein.

Und dann gibt es ja noch den Entdecker des Talents, mittlerweile Trainer beim FC Liverpool. "Wenn Jürgen Klopp ihn anruft, dann hat das schon ein großes Gewicht. Das wären gute Argumente", sagte Christoph Metzelder ebenfalls bei Sky90.

deu

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