FCA-Manager Reuter würde es freuen

Weinzierl zum FCB? "Nicht ausgeschlossen"

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Stefan Reuter traut Markus Weinzierl den Trainerjob beim FC Bayern zu.

München - Über die Vertragsverlängerung von Pep Guardiola gibt es ebenso viele Spekulationen wie über mögliche Nachfolger. Stefan Reuter hat auch einen Kandidaten.

Der Arbeitsvertrag von Pep Guardiola beim FC Bayern läuft noch bis 2016. Und natürlich wollen die Münchner unbedingt mit ihrem spanischen Star-Trainer verlängern. Doch was passiert, wenn die Gespräche scheitern? Oder wenn sie klappen, er aber dann in zwei weiteren Jahren nicht mehr verlängern will? Die Liste der potentiellen Nachfolger ist zwar nicht gerade kurz, doch wer von den Kandidaten ist wirklich realistisch? Jürgen Klopp? Lucien Favre? Dieter Hecking?

Stefan Reuter, seines Zeichens Manager beim FC Augsburg, DEM Überraschungsteam der vergangenen Saison kann sich vorstellen, dass es Markus Weinzierl wird.

Im Rahmen des 5. Voltaren Charity Cups sprach Reuter in höchsten Tönen über den Übungsleiter der erstklassigen bayerischen Schwaben: "Ich bin absolut sicher, dass er irgendwann einen Champions League Teilnehmer trainieren wird. Das kann auch erst in vier, fünf Jahren kommen."

Der FC Augsburg erreichte in der vergangenen Saison sensationell den fünften Platz und sicherte sich damit die direkte Qualifikation zur Europa League. Dies ist auch zu großen Teilen der Verdienst von Weinzierl. Seine Stärken liegen in der Taktik und der Motivation seiner Spieler. Und Reuter traut ihm zu, diese Qualitäten auch beim großen FCB an den Tag zu legen: "Natürlich. Er hat bei Bayern mal gespielt. Er kommt aus Niederbayern und macht bei uns einen grandiosen Job.

Der FCA-Manager wäre in diesem Fall auch kein schlechter (Trainer-)Verlierer: "Ich würde mich natürlich freuen, wenn er irgendwann den großen FC Bayern trainiert."

Ob das realistisch sei, wird Reuter daraufhin gefragt? "Nicht ausgeschlossen", antwortet er. Und hat die Begründung dafür auch gleich parat: "Weil er ein sehr authentischer Trainer ist. Ein absoluter Sympathieträger. Und weil er sehr akribisch arbeitet. Wie er vor der Mannschaft steht ist absolut top."

Der FCA-Manager traut seinem derzeitigen Trainer also einiges zu. Im Moment ist an einen Wechsel aber nicht zu denken. "Uns liegt kein Angebot vor. Wenn seine Entwicklung aber so weitergeht dann kann es natürlich sein, dass er uns verlässt. Das ist auch bei unseren Spielern so", erklärt Reuter."

Falls aber das große Geld dann doch winkt, und da ist der Augsburger Manager Realist, "dann werden wir uns zusammensetzen und überlegen, ob man es für gut befindet oder auf die nächsten Jahre verschiebt."

Klar ist: Der FC Bayern braucht einen Trainer mit Charisma, taktischer und strategischer Tiefe, Motivationskraft und internationaler Erfahrung. Drei dieser vier Punkte erfüllt Markus Weinzierl bereits. Den letzten könnte er in den nächsten Jahren beim FC Augsburg nachholen.

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bix

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