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Martinez: Bilbao droht mit Konsequenzen

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Dass Martinez sich ohne Erklärung nach München aufgemacht hat, stellte Athletic Bilbao am Mittwoch auf seiner Homepage klar © Screenshot

München - Javi Martinez sollte am Mittwochvormittag eigentlich am Bilbao-Training teilnehmen. Doch da war er nicht. Das sorgte für Irritationen und Witze.

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Dass Martinez sich ohne Erklärung nach München aufgemacht hat, stellte Athletic Bilbao am Mittwoch auf seiner Homepage klar © Screenshot

Auch an dem Tag, an dem die unendliche Geschichte um den Transfer des Basken zu einem aus Bayern-Sicht teuren, aber glücklichen Ende kommen sollte, gab es weitere Irritationen. Martinez, das betonte Athletic am Nachmittag, hatte sich „ohne Erlaubnis“ nach München aufgemacht. Mannschaft und Verantwortliche weilten in Helsinki, wo der Klub am Donnerstag sein Play-off-Rückspiel in der Europa League bei HJK bestreiten wird, während er sich absetzte. Dafür forderten die Basken von ihrem Angestellten „eine Erklärung“.

Im Wortlaut heißt es: "Damit der Verein vorgehen kann, wie es möglicherweise nötig sein wird, hat Athletic Bilbao den Spieler zu einer Erklärung aufgefordert." Dazu stellte der Verein fest, Martinez gehöre noch zum Kader.

Javi Martinez beim Medizincheck und am Flughafen in München

Zum Training in Bilbao am Mittwochmorgen um 10.00 Uhr mit einigen anderen nicht für den Trip nach Finnland berücksichtigten Spielern, darunter der ebenfalls wechselwillige Starstürmer Fernando Llorente, zu dem ihn Athletic bestellt hatte, erschien Martinez nicht. „Javi, versteck dich nicht!“, scherzten einige seiner Kollegen, als sich ein Fotograf der örtlichen Zeitung El Correo am Trainingszentrum Lezama in Stellung brachte, um Rückkehrer Martinez abzulichten.

Martinez-Transfer: Das sagen Kroos, Lahm & Co.

Der aber war gar nicht da, sondern angeblich in Madrid. Dort, bei der spanischen Fußball-Liga LFP bzw. beim Verband RFEF, sollte er seinen Vertrag mit Bilbao auflösen - nach dem Medizincheck der zweite Schritt zu einem Wechsel. Schritt drei sollte derweil durch den FC Bayern erfolgen, der einen Scheck über die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 40 Millionen Euro hinterlegen wollte.

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sid/dpa

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