1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Neues Bayern-Wunderkind feiert Premiere: Lob von Salihamidzic und Nagelsmann

Erstellt:

Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

Kommentare

Mathys Tel durfte zum Auftakt in Frankfurt direkt für den FC Bayern in der Bundesliga ran. FCB-Boss Salihamidzic lobt den Debütanten, Nagelsmann hat einen Plan.

München – Den freien Sonntag (7. August) nutzte Frankreich-Juwel Mathys Tel (17), um seiner Landsfrau Emelyne Laurent (23) einen Besuch am Campus des FC Bayern abzustatten. Dort fand ein Testspiel der Bayern-Frauen gegen Brighton & Hove Albion statt.

FC Bayern: Mathys Tel feiert beim Bundesliga-Auftakt in Frankfurt sein Debüt

In Frankfurt durfte Tel zum ersten Mal selbst im Bayern-Trikot auflaufen. Trainer Julian Nagelsmann (35) wechselte ihn nach 65 Minuten für Serge Gnabry (27) ein. Eine knappe halbe Stunde durfte sich das Wunderkind in Diensten des deutschen Rekordmeisters präsentieren – und machte seine Sache für einen Teenager gut.

Das Spiel riss der Franzose nach seiner Einwechslung freilich nicht an sich, doch er versteckte sich auch nicht. Tel forderte Bälle, ließ sich vom Zentrum auf die Flügel fallen und nahm auch mal bewusst mit Pässen nach hinten das Tempo aus dem Spiel.

Mathys Tel vom FC Bayern spielt einen Ball
Mathys Tel wurde beim Bundesliga-Auftakt in Frankfurt eingewechselt. © Revierfoto/Imago

FCB-Boss Salihamidzic lobt Youngster Tel „als sehr erwachsen“ – Nagelsmann will Dribblings

„Er spielt schon sehr erwachsen. Für ihn war es etwas Neues, für uns genau das, was wir wollen: diese Jungs heranführen“, analysierte Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) die ersten Eindrücke aus der Spielpraxis von Tel. Nagelsmann gefiel ebenfalls, was er sah: „Ich finde es gut, wenn man sich etwas zutraut im Training – aber dann auch einen Unterschied zum Spiel sieht.“

Was der Fußballlehrer meint: Im Training soll Tel seinen „jugendlichen Leichtsinn im positiven Sinne“, ausleben. „Da darf er mal versuchen, zwei Spieler am Stück auszuspielen und sich probieren. Das ist wichtig. Man verliert im Nachwuchs leider viele dieser Dribbler, weil alle Trainer wollen immer nur noch Kombinationsfußball. Und keiner darf mehr dribbeln. Und keiner darf mehr ballverliebt sein. Das ist er schon: ein Dribbler, der den Ball liebt“, erklärt Nagelsmann.

Doch im Spiel ist Seriosität gefragt. Der Trainer erwartet von Tel dann, „dass er nicht alles alleine versucht, sondern auch erkennt, wenn ein Spieler besser positioniert ist, oder das Spiel beruhigt“. So wie beim Bundesliga-Auftakt in Frankfurt. (bok/pk)

Auch interessant

Kommentare