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Matthäus: Deswegen hat Bayern nicht Ronaldo geholt

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Von: Andreas Knobloch

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FIFA World Cup 2014 ambassador Ronaldo
Lothar Matthäus. © picture alliance / dpa / Marcelo Sayao

Cristiano Ronaldo ist zu Juventus Turin gewechselt. Hätte auch der FC Bayern mitmischen können? Lothar Matthäus glaubt das nicht und erklärt auch warum.

München - Lothar Matthäus hat in seiner Kolumne bei Sky unter anderem über einen Münchner Rekord-Transfer gesprochen. Doch der Rekordnationalspieler hat sich auch über den Wechsel von Cristiano Ronaldo ausgelassen - und erklärt, warum Bayern den Superstar nicht in Betracht gezogen hat. 

„Das finanzstarke Turin kann sowohl die Ablösesumme als auch das Gehalt von CR7 stemmen. Ronaldo wurde und wird in Madrid respektiert, aber nicht geliebt. Die Verbindung zwischen Fans und Spieler war nie so eng wie beispielsweise die von Messi und dem FC Barcelona. So hat am Ende jeder was er wollte“, so Matthäus über die Gründe des Portugiesen. 

Lothar Matthäus: „Ablösesumme das kleinere Problem“

Der FC Bayern München hat mit Corentin Tolisso und Javi Martinez in jüngster Vergangenheit auch hohe Ablösen gezahlt. Ronaldo aber hätte den Rekord pulverisiert. „Die Ablösesumme von circa 100 Millionen wäre für den Klub das kleinere Problem. Aber wir sprechen hier von einer Transaktion, die insgesamt 350-400 Millionen Euro beträgt. Ablöse, Gehalt, Boni , Manager-Zahlung und so weiter. So etwas würde und wird der FC Bayern niemals machen“, so Matthäus und erklärt: „Allein um das Gehaltsgefüge der Mannschaft nicht komplett zu sprengen. Und man sollte nicht vergessen. Bei aller Klasse, Ronaldo wird im Februar 34 Jahre alt!“.

Der FC Bayern zeigte in der Vergangenheit vor allem dadurch sein Geschick, Weltklasse-Kicker ablösefrei an die Säbener Straße zu lotsen. Robert Lewandowski oder Leon Goretzka sind jüngste Beispiele, bei denen das Vertragsende beim Ex-Klub optimal ausgenutzt wurde.  

ank

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