1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Basta oder Pasta? Matthäus relativiert Kahns Machtwort im Lewy-Theater - und glaubt trotzdem an Verbleib

Erstellt:

Von: Philipp Kessler

Kommentare

Lothar Matthäus relativiert Kahns Basta zu einem Lewandowski-Transfer.
Lothar Matthäus relativiert Kahns Basta zu einem Lewandowski-Transfer. © Federico Gambarini/dpa

Robert Lewandowski (33) und der FC Bayern. Hat diese Beziehung noch eine Zukunft? Nein, sagt der Superstürmer. Ja, findet der Rekordmeister.

München - Robert Lewandowski möchte den Verein unbedingt im Sommer verlassen. „Ihn hält dort nichts und niemand mehr“, sagt sein Biograf Pawel Wilkowicz gegenüber Sport1. Den öffentlichen Aussagen der Klub-Verantwortlichen zufolge, plant der FC Bayern allerdings weiterhin mit Lewy – und verweist stets auf seinen noch bis 2023 gültigen Vertrag.

Matthäus zu Lewandowski: „Ich habe ein Gefühl, dass er bleibt“

„Ich habe ein Gefühl, dass er bleibt. Ich möchte ja, dass er bleibt“, betonte der ehemalige Weltfußballer Lothar Matthäus (61) im Gespräch mit Sky-Moderator Riccardo Basile (30). Endgültig festlegen konnte sich der deutsche Rekordnationalspieler allerdings nicht. Angesprochen auf das Wechsel-„Basta“ von Vorstandsboss Oliver Kahn (52) schob er im Scherz noch hinterher: „Oliver Kahn hat zwar Basta gesagt. Vielleicht hat er die italienische Pasta gemeint und nicht das bayerische Basta…“

FC Bayern: Der FC Barcelona hat sein Angebt für Lewandowski schon verbessert

Fakt ist: Lewandowski zieht es zum FC Barcelona. Eine erste Offerte der klammen Katalanen in Höhe von 32 Millionen war dem FC Bayern zu wenig. In der vergangenen Woche ging ein verbessertes Angebot von 35 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni von fünf Millionen Euro bei den Münchnern ein. Keine Summe, bei der zu erwarten ist, dass Kahn sein Basta bricht.

„Vielleicht gibt es ein paar Spielchen: ‚30 Millionen sind uns zu wenig.‘ Da gibt es ein Basta. Bei 35 bleibt es beim Basta. Und bei 45 sagt man: ‚Okay. 45 Millionen Ablöse, 25 Millionen Gehalt – sind 70 Millionen. Können wir in die Zukunft investieren‘“, rechnete Matthäus vor. Dass die Münchner Bosse rund um Kahn ihre Glaubwürdigkeit bei einem vorzeitigen Lewandowski-Verkauf verlieren würden, sieht die Bayern-Legende nicht.

„Im Fußball ist schon vieles gesagt worden, was am nächsten Tag vergessen worden ist. Da wird schon viel taktiert mit Worten, auch mit Meldungen, die nach außen dringen“, so Matthäus. „Irgendwann ist das Geld auch für Bayern München so viel, dass sich Oliver Kahn nicht mehr an das Basta erinnern kann, das er vor zwei Monaten gesagt hat.“ Dafür müsste Barça aber endlich mal ein Knaller-Angebot abgeben. Philipp Kessler

Auch interessant

Kommentare