Appell an die Mannschaft

Sammer fordert: "Müssen den Maschinenmodus anwerfen"

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Sportvorstand Matthias Sammer.

München - Pünktlich zur entscheidenden Saisonphase meldet sich Sportvorstand Matthias Sammer zu Wort. Er fordert von den Spielern des FC Bayern den "gnadenlosen Rhythmus" der Hinrunde.

Für den FC Bayern München geht es in den kommenden Wochen darum, ob die Saison zufriedenstellend verläuft oder nicht. Im DFB-Pokal trifft man auf Zweitligist Eintracht Braunschweig und in der Champions-League soll nach dem mauen 0:0 gegen Schachtjor Donezk im Rückspiel der Viertelfinal-Einzug perfekt gemacht werden. In der Bundesliga befindet man sich nach dem schwachen Rückrundenstart hingegen wieder auf Kurs. Die Kantersiege gegen den HSV und SC Paderborn demonstrierten eindrucksvoll die Stärke des Bayern-Kaders.

Das hält Sportvorstand Matthias Sammer dennoch nicht davon ab die Bedeutung der nächsten Wochen zu unterstreichen. Gegenüber dem Kicker richtet er einen deutlichen Appell an die Mannschaft: "Wir kommen jetzt in die ganz heiße Saisonphase, das muss uns bewusst sein, da müssen wir den Maschinenmodus und nicht den Gefühlsmodus anwerfen." Von den Spielern fordert er, dass sie "wieder in diesen gnadenlosen Rhythmus" kommen.

Ähnlich hatte sich am Mittwoch bereits Philipp Lahm geäußert. "Wenn auch nur ein paar Prozent in den Ligaspielen fehlen, ist es schwer möglich, in einem Entscheidungsspiel voll konzentriert zu sein", sagte der Bayern-Kapitän mit Verweis auf das Champions-League-Aus gegen Real Madrid in der vergangenen Saison.

Schweinsteiger/Alonso: nur eine "externe Debatte"

Vor der nun anstehenden entscheidenden Saisonphase verlangt Sammer von den Bayern-Profis höchste Disziplin. Denn: "Bei dem einen oder anderen fehlen noch ein paar Prozentpunkte." Diese Spieler müssen "noch eine Schippe drauflegen, um schnellstmöglich in Bestform zu kommen."

Eine Anspielung auf das zuletzt kritisierte Mittelfeldduo Schweinsteiger/Alonso? Namen nennt Sammer dabei nicht und nimmt die beiden Mittelfeldstars in Schutz. "Es geht sicher mit beiden, klar." Das Ganze sei sowieso nur eine "externe Debatte". Auch Thomas Müller äußerte sich am Dienstag kritisch zur schwelenden Diskussion. Seiner Meinung nach werde sie "zu oberflächlich gehandhabt".

Die Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Köln können Sie bei uns im Live-Ticker verfolgen.

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tz

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