Viele unfreiwillige Pausen

Sammer: Shaqiri hätte überall Probleme gehabt

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Xherdan Shaqiri im Training der Schweizer Nationalmannschaft.

München - Im einem Interview äußert sich Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer über Xherdan Shaqiri und spricht sich deutlich für einen Verbleib des Mittelfeldakteurs in München aus.

Zwei Muskelfaserrisse, ein Muskelbündelriss - diese Verletzungen zwangen Xherdan Shaqiri in der abgelaufenen Spielzeit oft zu unfreiwilligen Pausen. In der Liga kam er nur in der Hälfte aller Partien zum Zug, oft nur als Einwechselspieler. Immer wieder wurde Gerücht laut, wonach der 22-jährige Schweizer die Bayern verlassen könnte (So äußert sich Shaqiri selbst zu seinen Wechselabsichten!).

Sportvorstand Matthias Sammer kann die Gedankengänge Shaqiris verstehen, wie er dem Schweizer "Blick" sagte, "aber wir sind der Meinung, dass er mit seinem Potenzial ein super Spieler für Bayern München ist. Mit drei Muskelverletzungen in einem Jahr hat er auch bei jedem anderen Klub der Welt Probleme. Klar ist auch: Drei Muskelverletzungen in einem Jahr sind auch ungewöhnlich. Warum es dazu kam, das muss man analysieren und gemeinsam anschauen." Er wisse, dass Shaqiri ein bisschen unruhig sei.

Sammer selbst schwärmt vom kleinen Mittelfeld-Wirbler: "Ich halte ihn für ein außergewöhnliches Talent, und das sieht auch Trainer Pep Guardiola so. Die Thematik war in diesem Jahr, dass wir zu wenig auf ihn zurückgreifen konnten. Aufgrund von seinen Verletzungen. Damit entsteht zwangsläufig auch in einer gesunden Phase, dass so ein Spieler seinen Rhythmus nicht hat und dann nicht zeigen kann, wozu er in der Lage ist." Shaqiris Explosivität, Technik und Kreativität bezeichnet Sammer als "außerordentlich".

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Der Sportvorstand gibt Xherdan Shaqiri die Hoffnung auf mehr Einsatzzeiten. "Natürlich wissen wir, dass er nun aus der Anfangszeit heraus ist und mehr spielen sollte. Unser Kader wird sich in diesem Sommer nicht so groß verändern, wir haben einen tollen Teamgeist. Es ist schon so: Wir müssen nun für ihn die Voraussetzungen schaffen, dass er mehr zum Einsatz kommt, ganz klar. Wenn er gesund ist, müssen wir ihm einen höheren Rhythmus bieten können. Denn er hat in diesen zwei Jahren das Bayern-Tempo adaptiert. Und wir sind überzeugt: Er wird unser Spiel noch prägen."

fw

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