"Würde keinen Sinn ergeben"

Zoff um Talent Kurt: Nächster Pfeil von Eberl

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Max Eberl verlangt für das Talent Sinan Kurt fünf Millionen Euro.

München - Kurt will nach München, der FC Bayern will Kurt. Aber der Transfer scheitert noch am Hindernis Borussia Mönchengladbach. Und das bleibt weiterhin hoch.

Die Geschichte zwischen dem FC Bayern und Gladbachs Riesentalent Sinan Kurt geht in die nächste Runde. Zur Erinnerung: Zuerst gab es Knatsch, weil Eberl sich von den Münchnern und deren Sportvorstand Matthias Sammer hintergangen fühlte. Anschließend legte Sammer nach und schimpfte auf Eberl. Der spielt jetzt den Ball wieder zum FC Bayern zurück.

"Für den Jungen wäre es sicher gut, wenn es bald eine Lösung gäbe", sagte Eberl der Sport Bild. Er sieht die Verantwortung einen Transfer in die Wege zu leiten beim deutschen Rekordmeister. "Wenn Bayern so ein großes Interesse an ihm hat, dann ist es an ihnen, das auch entsprechend finanziell zu untermauern", legte er nach. "Das Vertragsende abzuwarten würde für ihn sicher keinen Sinn ergeben", sagte Eberl. Kurt hat noch einen Kontrakt bis 2016 mit den Fohlen.

Erste Offerte vom FC Bayern abgewiesen

Das erste Angebot des FC Bayern von drei Millionen Euro haben die Gladbacher ausgeschlagen. Erst bei fünf Millionen Euro würden sie ihr Juwel abgeben. Momentan trainiert der 18-jährige Kurt mit der U23 der Borussen.

Eine Einladung ins Trainingslager der Profis lehnte er ab, um seinen Transfer an die Isar zu forcieren. Dort werde er zwar genauso professionell trainiert wie bei den Profis, versicherte Eberl, aber für die Bayern ist diese Situation nicht optimal. Der Ball liegt nun also wieder in München und alles wartet auf Teil 4...

ms

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