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Beim FC Bayern angekommen

Medhi Benatia hat Startschwierigkeiten überwunden 

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Medhi Benatia (l. mit Xabi Alonso) wechselte vom AS Rom zum FC Bayern.

München - Medhi Benatia hat nach Anlaufschwierigkeiten in München gezeigt, dass er der Abwehr des FC Bayern durchaus Stabilität geben kann.

Seinen Start in München hatte sich Medhi Benatia sicher anders vorgestellt. Drei Wochen dauerte es bis zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz. Der Marokkaner war zum einen leicht angeschlagen, hatte aber vor allem Probleme, sich auf die Philosophie von Trainer Pep Guardiola einzustellen. Doch inzwischen scheint der 28 Millionen Euro teure Abwehrspieler beim FC Bayern angekommen zu sein.

Vor allem in der Champions League, wo am Mittwochabend das zweite Wiedersehen mit seinem früheren Klub AS Rom anstand, zeigte Benatia, dass er nach den Ausfällen von Javi Martinez und Holger Badstuber die gewünschte Verstärkung für die Defensive des FC Bayern sein kann. Im Hinspiel in Rom (7:1) hatte sich der kantige Benatia ebenso stabil präsentiert wie bei seinem Debüt gegen Manchester City (1:0) und bei ZSKA Moskau (1:0). In der Bundesliga hat Benatia seit seiner Verpflichtung Ende August vier Spiele absolviert.

Inzwischen scheint auch Guardiola von den Fähigkeiten des 27-Jährigen überzeugt zu sein. Auch am Samstag im Duell gegen Erzrivale Borussia Dortmund (2:1) hatte Benatia den Vorzug vor Dante erhalten, der in der vergangenen Saison noch gesetzt gewesen war.

Der 1,91 Meter große Benatia sei „kopfballstark, schnell, kann gut antizipieren“, lobte der Coach des FC Bayern unlängst die „große Verpflichtung“ Benatia. Sportvorstand Matthias Sammer bezeichnete den Nationalspieler als „robusten, zweikampfstarken Abwehrspieler mit einem guten Aufbauspiel“. Benatia erfülle „alle Eigenschaften, die ihn berechtigen, für Bayern München zu spielen“.

Großer Vertrauensbeweis

Immerhin gab der Rekordmeister so viel Geld für einen Abwehrspieler aus wie nie zuvor. Teurer in der Vereinsgeschichte waren nur Martinez (40 Millionen), der aber als Mittelfeldspieler geholt wurde, und Mario Götze (37,5). Dass Benatia zudem einen Fünfjahresvertrag bis 2019 erhielt, mag als Vertrauensbeweis gelten.

Benatia ist „sehr stolz, bei einem der größten Klubs der Welt und in dieser Mannschaft zu spielen“. Dafür nahm er nach einem erfolgreichen Jahr sogar einen unschönen Abschied aus Rom in Kauf. Er habe sich nicht an Absprachen gehalten, warfen ihm die Italiener vor. Zudem habe er durch mangelnde Einstellung seinen Transfer provoziert. Benatia sprach auch daher zuletzt von einem „komplizierten Sommer“.

Benatia fühlt sich immer mehr heimisch

Doch der interessiert ihn längst nicht mehr, Rom ist für Benatia trotz des Duells am Mittwochabend Vergangenheit. „Seit meinem ersten Tag haben alle im Verein alles dafür getan, dass ich mich integriert und wie zu Hause fühle. Das ist eine Mannschaft mit tollen Jungs. Das macht richtig Spaß hier“, lobte er stattdessen die Bayern.

Inzwischen hat Benatia in München mit seiner Familie ein Haus gefunden, wo er sich „Schritt für Schritt“ in seinem „neuen Leben einrichtet“. Die Anlaufprobleme sind längst vergessen.

SID

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