"Alaba kann alles"

Benatia schwärmt von mehreren Teamkollegen

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Medhi Benatia.

München - Medhi Benatia hat für den FC Bayern zwar erst wenige Minuten absolviert, seinen Wechsel bereut er aber nicht. Er hat in München noch viel vor. Alaba und Lahm beeindrucken ihn.

Der Start war für Medhi Benatia sicherlich kein einfacher. Ende August vom AS Rom zum FC Bayern gewechselt, musste der Marokkaner direkt wegen muskulärer Probleme kürzer treten. Nach einem Champions-League-Einsatz gegen ManCity stand der 27-Jährige beim 2:0-Sieg in Köln erstmals in der Bundesliga für 36 Minuten auf dem Platz - und will jetzt voll durchstarten. Schließlich hat er mit dem FC Bayern noch viel vor. Deswegen sei er schließlich nach München gewechselt, "um die nächste Etappe zu schaffen und um viele Titel zu gewinnen", sagte Benatia im Interview mit bundesliga.de.

Der in Frankreich geborene Verteidiger berichtete, dass er im Sommer von viele Vereinen Angebote bekommen hätte, "aber mit keinem Klub konnte ich mich einigen". Und dann schlugen die Münchner zu! Als Benatia von dem Interesse des deutschen Rekordmeisters hörte, "war es klar, dass ich dort meine Karriere fortsetzen würde", so der 27-Jährige.

Der Wechsel sei auch dank Franck Ribéry zustande gekommen. Benatia hätte den französischen Dribbelkünstler angerufen - die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Olympique Marseille von 2005 bis 2007: "Er hat mir sofort gesagt, dass es schwierig ist, einen besseren Verein auf der Welt zu finden als den FC Bayern und dass hier einfach alles passt." Eine Tatsache, die der Marokkaner schon jetzt bestätigen kann.

Benatia: "Alaba kann alles"

Besonders beeindruckt sei er von der Professionalität "auf allen Ebenen". Dabei hob er besonders das hohe Niveau in den Trainingseinheiten an der Säbener Straße: Spieler wie Philipp Lahm, Arjen Robben, David Alaba oder Mario Götze "sind wahnsinnig stark. Sie machen nie einen technischen Fehler", meinte Benatia.

Apropos Alaba: Benatia konterte indirekt die Aussage von Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking, dass VfL-Verteidiger Ricardo Rodriguez der beste Linksverteidiger sei - und eben nicht der Österreicher in Diensten der Münchner: "David Alaba ist schon unglaublich. Er ist noch sehr jung, er spielt aber in der Abwehr, im Mittelfeld, auf dem Flügel. Er kann alles." Auch von Lahm ist Benatia beeindruckt. Bayerns Kapitän erinnere ihn an Francesco Totti beim AS Rom. Der Grund: "Immer beim selben Verein gewesen, Kapitän und leistungsmäßig immer auf der Höhe sowie immer bescheiden. Das sind wahre Champions." Champions, bei denen Benatia den nächsten Schritt gehen will - inklusive Titel.

mg

 

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