Spanische Medien berichten von Zwischenfall

Spieler wutentbrannt in der Schiri-Kabine - FC Bayern dementiert

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Viktor Kassai wurde laut Medienberichten von den Spielern des FC Bayern bedrängt.

Madrid - Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, musste die Polizei Schiedsrichter Viktor Kassai nach dem Spiel der Bayern in Madrid beschützen. Der Grund: Drei heftig protestierende Stars der Münchner. Der FC Bayern dementierte prompt.

Was war das für ein Abend im Santiago Bernabeu zu Madrid? Als wäre dieses Spiel nicht schon nervenaufreibend genug für alle Beteiligten gewesen, gab es nach dem Abpfiff noch mehr Ärger in den Katakomben. Nach der bitteren 2:4-Niederlage des FC Bayern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid nach Verlängerung, bei der Schiedsrichter Viktor Kassai gleich mehrere Fehlentscheidungen zu Gunsten der Gastgeber traf, äußerten sich unter anderem Arjen Robben, Trainer Carlo Ancelotti oder auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wütend über die schwache Leistung des Unparteiischen. Doch angeblich gingen drei weitere Bayern-Stars noch weiter - und zwar direkt in die Kabine von Kassai. 

Pressestimmen zum Real-Sieg: „Beide Tore waren Abseits“

Real Madrid gegen FC Bayern
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Real Madrid gegen FC Bayern
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Real Madrid gegen FC Bayern
AS: „Cristiano ist Mister Champion“ © Screenshot as.com
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Real Madrid gegen FC Bayern
Daily Mail: „Real erreicht siebtes Halbfinale in Folge dank Ronaldos Doppelpack in der Verlängerung ... aber BEIDE Tore waren Abseits.“ © Screenshot dailymail.co
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El Mundo: „Cristiano Ronaldo bringt Real Madrid ins Halbfinale der Champions“ © Screenshot elmundo.es
Real Madrid gegen FC Bayern
El Pais: „Cristiano befreit Madrid und eliminiert Bayern“ © Screenshot elpais.com
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Marca: „Cristiano, König von Europa“ © Screenshot marca.com
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Real Madrid gegen FC Bayern
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Vidal, Lewandowski und Thiago von Polizei zurückgehalten - FC Bayern widerspricht

Wie unter anderem die große spanische Sportzeitung Marca berichtet, die sich auf den Fernsehsender El Chiringuito Mega stützt, hatten Arturo Vidal, Robert Lewandowski und Thiago den Referee nach dessen krassen Fehlentscheidungen, bei denen Vidal die Gelb-Rote Karte sah und Cristiano Ronaldos Abseits-Treffer zum 2:2 und 3:2 anerkannt wurden, zur Rede stellen wollen. Dabei sollen die drei Bayern-Stars den Ungarn laut Marca auch „auf jede mögliche Art“ beschimpft haben. Der FC Bayern selbst dementierte am Mittwoch-Nachmittag, dass Vidal, Lewandowski und Thiago Kassai aufgelauert und beleidigt hätten, zudem kündigte der Rekordmeister an, rechtliche Schritte gegen das Blatt zu prüfen.

Wie die Marca weiterhin berichtet, habe die spanische Polizei, die zuvor bereits negativ aufgefallen war, als sie den Gästeblock gestürmt hatte und mit Schlagstöcken scheinbar wahllos auf die Anhänger des deutschen Rekordmeisters einprügelte, den Vorfall beobachtet. Die Beamten schritten nach Informationen der Marca umgehend ein und sollen die Akteure des FC Bayern zurückgehalten haben. Vidal habe dem Vorfall in einem späteren Interview nicht widersprochen, so die Marca weiter. Auch Carlo Ancelotti machte offenbar seine Wut bei Verantwortlichen der UEFA Luft und beschwerte sich über die wohl spielentscheidenden Fehlentscheidungen des Schiedsrichter-Gespanns.

Schlagstöcke gegen Bayern-Fans: Spanische Polizei stürmt Gäste-Block

Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans.
Beim Viertelfinal-Spiel der Champions-League zwischen Real Madrid und Bayern München kommt es zu einem Polizei-Einsatz im Block der Bayern-Fans. © AFP

Ribéry entlädt seinen Ärger über die sozialen Medien

Auch weitere Spieler der Roten ließen ihren Emotionen über die schwache Schiedsrichter-Leistung freien Lauf. So postete Franck Ribéry ein Bild auf Instagram, auf dem auf schwarzem Hintergrund folgendes steht:

„1 Jahr harte Arbeit, danke Schiri bravoooo“, kommentierte der französische Flügelflitzer die Fehlentscheidungen Kassais. Der 34-Jährige postete das Bild als sogenannte „Story“, die für 24 Stunden einsehbar ist. Sky Sport News HD hat das Ganze aber als Screenshot festgehalten.

Pöbeleien gegen Kassai: UEFA spricht keine Strafen aus

Die UEFA teilte am Mittwoch auf Anfrage mit, dass nach dem Spiel keine disziplinarischen Verfahren eingeleitet worden seien. Vom FC Bayern gab es zunächst keine Stellungnahme zu den Vorkommnissen.

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tor mit Material der dpa

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