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Hiobsbotschaft für die Bundesliga - Ein Kommentar zum Mega-Deal zwischen FCB und BMW

Mega-Deal zweier Weltmarken. Was macht der FC Bayern mit den BMW-Millionen?
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Mega-Deal zweier Weltmarken. Was macht der FC Bayern mit den BMW-Millionen?

Der 800-Millionen-Euro-Deal zwischen dem FC Bayern und BMW ist für die Bundesliga keine besonders gute Nachricht, findet Merkur-Sportchef Armin Gibis.

München - Der FC Bayern hat sich schon immer mächtig zu den Superlativen hingezogen gefühlt. Die ewige Nummer eins war der Anspruch. National. Am besten auch international. Der durchaus Züge der Maßlosigkeit tragende Erfolgshunger brachte den Münchnern seitens der nicht geringen Zahl kritischer Spötter den Beinamen FC Größenwahn ein. Nur lieferten die Bayern eben auch eine einzigartige Erfolgsgeschichte ab. Aus eigener Kraft wohlgemerkt. Und nicht mithilfe von Oligarchen oder Petrodollars. Doch das scheint den Roten nicht zu reichen. Sie streben nun nach neuen Dimensionen, die Strategie – das wird immer deutlicher – zielt auf globale Ausdehnung. 

Der Megadeal des FC Bayern München mit BMW vereint zwei Weltmarken

Leicht überspitzt ausgedrückt: Es geht den Bayern um die Fußball-Weltmacht. Nicht anders sind die aktuellen Nachrichten zu deuten: Der Megadeal mit BMW vereint zwei Weltmarken. Und das zu einzigartigen Konditionen: Noch nie schloss ein deutscher Fußballklub einen auch nur annähernd so lukrativen Vertrag ab. 800 Millionen Euro bringt den Münchnern die zunächst auf zehn Jahre angelegte Kooperation ein. 

Zugleich versucht sich der Rekordmeister im Zuge der neuen Partnerschaft auf den Märkten der politischen Supermächte USA und China zu etablieren. Viel mehr geht nicht für einen Fußballverein. Rein sportlich gesehen bedeutet dies, dass die Münchner in Zukunft über eine monetäre Ausstattung verfügen, die internationale Konkurrenzfähigkeit auf allerhöchstem Niveau garantiert. 

FC Bayern München und BMW: Hiobsbotschaft für die Bundesliga

Die Frage ist nur: Wie sollen diese Bayern noch in den deutschen Fußball passen? Ihre ohnehin bereits seit Jahren erschreckende Überlegenheit dürfte sich nun in absolut unantastbare Dominanz steigern. Ein Albtraum für die Freunde eines lebendigen, spannungsvollen Wettstreits. Kein Zweifel: Die bayerische Elefantenhochzeit ist eine Hiobsbotschaft für die Bundesliga.

Armin Gibis

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