Marokkaner verstärkt den FC Bayern

Benatia: Markenzeichen Maschinengewehr

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Mehdi Benatia beim Torjubel.

München - Der FC Bayern hat die Verpflichtung von Mehdi Benatia bekanntgegeben. Das Markenzeichen des Marokkaners ist sein Torjubel mit einem imaginären Maschinengewehr.

Der Deal ist in trockenen Tüchern! Der FC Bayern hat sechs Tage vor dem Ende der Wechselfrist nochmal zugeschlagen und den Marokkaner Mehdi Benatia verpflichtet. Am späten Nachmittag bestätigte der Rekordmeister am Dienstag eine Einigung mit dem Abwehr-Ass und dem AS Rom. Ab sofort ballert Benatia für Bayern!

Der markante Torjubel ist das Markenzeichen des 27-Jährigen. Seine Treffer feiert der Verteidiger mit einem imaginären Maschinengewehr. Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Vereine zwar Stillschweigen, doch Gerüchten zufolge lassen sich die Münchner die Dienste des beinharten Ballermanns rund 26 Millionen Euro kosten. Hinzu sollen noch Bonuszahlungen in Höhe von vier Millionen Euro kommen. Schon heute könnte der marokkanische Nationalspieler in München auftauchen und den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Anschließend unterschreibt er für fünf Jahre beim FCB.

In Pep Guardiolas Team soll Benatia die Lücke füllen, die in der Defensive nach dem Ausfall von Javi Martinez (Kreuzbandriss) entstanden ist. In Jerome Boateng, Dante und Holger Badstuber standen dem Coach nur noch drei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung. Mit dem 1,91 m großen Abräumer hat Pep nun wieder eine Alternative mehr in der Abwehr. Bei seinem einjährigen Gastspiel in Rom erzielte er in 33 Spielen fünf Tore und stieg zu einem der besten Verteidiger der Serie A auf.

Seit anderthalb Wochen geisterte Benatias Name schon durch die Stadt, vorstellig wird der neue FCB-Star aber erst jetzt. Dabei war er sich mit den Münchnern wohl schnell einig, doch die Verhandlungen zwischen dem Doublesieger und der Roma gestalteten sich als schwierig. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte unlängst betont, nur handeln zu wollen, „wenn Qualität und Preis stimmen“. Diese Kriterien haben sich bei Benatia und den Römern letztlich vereint. Wohl auch, weil der italienische Vizemeister in Kostas Manolas einen Ersatz für seinen abwanderungswillen Abwehrstar gefunden hat. Der 23-Jährige wechselt für rund 15 Millionen aus Piräus in die ewige Stadt – und machte den Weg für die Bayern frei.

Nach Robert Lewandowski, Sebastian Rode, Juan Bernat und Pepe Reina ist der in Frankreich geborene Benatia der fünfte Neuzugang der Saison. Mit 26 Millionen Euro ist er zudem nach Javi Martinez (40 Mio.), Mario Götze (38. Mio.) und Mario Gomez (30 Mio.) der viertteuerste Transfer der Vereinsgeschichte.

Sven Westerschulze

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